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11 Fragen an: Steffen Ebert

15. Mai 2014 In: 11 Fragen an

Unter der Überschrift “11 Fragen an” präsentieren wir Ihnen Interviews mit interessanten Menschen aus der IT-Welt.

Heute war der Weg zum Gesprächspartner kurz: Steffen Ebert, CEO EBERTLANG Distribution GmbH.

Steffen Ebert, CEO EBERTLANG Distribution GmbH

Steffen Ebert, CEO EBERTLANG Distribution GmbH

Wenn Sie sich selbst interviewen sollten, welches wäre die erste Frage, die Sie sich stellen würden?
Warum schaffen Sie es nach nunmehr fast 20 Jahren noch immer nicht, sich stärker aus dem Tagesgeschäft herauszuhalten?

Und was wäre die Antwort?
Weil ich davon überzeugt bin, dass man Distribution noch besser machen kann! Hier bei EBERTLANG ist es unser Bestreben, stets noch besser zu werden, denn gerade im kritischen Bereich der IT-Infrastruktur muss eine Kundenzufriedenheit ohne Abstriche gewährleistet sein. Warum sollte man sich in einer Branche, in der die Produktentwicklung von einer Dynamik geprägt ist, die es so kaum ein zweites Mal gibt, vertriebsseitig mit dem Erreichten zufrieden geben? Wir haben sicherlich schon einiges geschafft: Wir haben z.B. immer wieder den richtigen Riecher für Trends im Software-Bereich bewiesen, unsere Partner und unabhängige Dritte bescheinigen uns eine extrem hohe Kundenzufriedenheit und zu guter Letzt wachsen wir seit Jahren kontinuierlich um die 40 Prozent per annum. Aber: Ich glaube eben auch nicht, dass all dies funktionieren würde, hätten wir unseren Status Quo nicht jeden Tag auf’s Neue hinterfragt – und da ich das kritische Hinterfragen des Erreichten als eine meiner Haupttätigkeiten hier bei EBERTLANG betrachte, kann ich mich doch nicht plötzlich zurücklehnen, oder? (lacht)

Was glauben Sie ist die größte Errungenschaft, die wir dem Internet zu verdanken haben?
Im Jahr 2008 hat mein guter Freund Arvel Hathcock (AOTA-Preisträger und CEO von Alt-N Technologies – Anmerkung der Redaktion) an dieser Stelle die freie Kommunikation ohne Grenzen und Zensur genannt – und wir alle wissen, was seitdem passiert ist. Aber auch heute gilt meines Erachtens noch, dass wir erst durch das Internet ein völlig neues Level der Kommunikation erreicht haben und erst das Internet uns auch auf eine völlig neue Stufe des Wissenstransfers gebracht hat. Dies fasziniert mich sehr und fängt schon im Kleinen an – oder haben Sie diese Woche noch nicht bei Wikipedia vorbeigeschaut?

Nehmen wir an, H. G. Wells Zeitmaschine gäbe es wirklich. In welche Zeit würden Sie reisen und was würden Sie dort tun?
Ich würde nach Bridgeport/Connecticut am 14. August 1901 reisen, um selbst zu sehen, ob Gustav Weißkopf schon mehr als zwei Jahre vor den Gebrüdern Wright erfolgreich einen Motorflug absolviert hat.

Nennen Sie drei Personen, mit denen Sie gerne einmal zu Abend essen würden und verraten Sie uns, warum.
Neil deGrasse Tyson, der Dalai Lama und der katholische Pfarrer meiner Kindheit und Jugend, der mich seinerzeit aus dem Firmunterricht geworfen hat. Vielleicht wäre ich ja nicht der Einzige, der in dieser Runde etwas lernen könnte.

Nennen Sie uns drei Orte, die Sie vor Ihrem Tod (noch einmal) sehen möchten.
Das Okawangobecken, den Himalaya und unsere Erde aus dem Weltraum.

Was wollten Sie werden, als Sie ein Kind waren?
Architekt. Mein Vater ist Bauingenieur und schon als Kind habe ich mit ihm nach dem Kindergarten begeistert Baustellen abgeklappert. Mein Bruder ist heute ebenfalls Statiker, einzig ich bin aus der Art geschlagen. Andererseits fühle ich mich als Unternehmer oft auch ein wenig wie ein Architekt, entwickelt und konstruiert man an der eigenen Firma doch auch ständig herum. Zudem bauen wir hier bei EBERTLANG durch das Wachstum der letzten Jahre regelmäßig aus oder um, und so kann ich meine kreative Seite immer mal wieder ausleben.

Was tun Sie, wenn Sie gerade nicht arbeiten?
Ich verbringe Zeit mit meiner Frau und meinen beiden Söhnen oder ich bin als passionierter Pilot mit meiner Maschine irgendwo über den Wolken unterwegs.

Nennen Sie uns drei Titel von Ihrer aktuellen Playlist.
Magic von Coldplay, Guilty All the Same von Linkin Park und Reckoner von Radiohead.

Ihr größter Fehler?
Meine Ungeduld.

Ihr abschließender Kommentar oder Ihr Lebensmotto?
Fertig? (lacht)

Das Interview führte Nadja Krug.


Die Softwarebranche ist gut aufgestellt

30. Juli 2012 In: Allgemein

Gastkommentar unseres Geschäftsführers Steffen Ebert in der Computer Reseller News

Steffen Ebert, CEO EBERTLANG

Die wirtschaftliche Lage in vielen Ländern ist derzeit kritisch, der Euro wackelt und die Finanzmärkte sind in Aufruhr. Düstere Aussichten, sollte man meinen. Nicht so für die IT-Branche, insbesondere die Software-Industrie: Sie kann optimistisch in die Zukunft blicken.

Nach guten Geschäften in 2011 ist auch das laufende Jahr von Wachstum und neuen Investitionen geprägt. 10.000 neue Jobs, Dreiviertel aller IT-Unternehmen erwarten ein Umsatzplus, so die Prognose vom Bitkom. Während allerdings PC-Hersteller derzeit mit widrigen Bedingungen zu kämpfen haben und über schleppenden Absatz klagen, geht es den Herstellern und Dienstleistern aus dem Softwarebereich weiter sehr gut. Die mittelständischen Softwarehersteller und Dienstleister partizipieren von einer guten bis sehr guten Auftragslage.

Die ITK-Branche legt in diesem Jahr voraussichtlich um 1,6 Prozent auf rund 151 Milliarden Euro zu, so die Schätzung des Bitkom. Und auch weltweit sind die Aussichten stabil. Gartner zufolge wird der weltweite IT-Umsatz auf über 3,6 Billionen US-Dollar steigen. Themen wie Datensicherheit oder Managed Services stellen auch in Zukunft eine gute Basis für Wachstum und Stabilität dar.

Als Distributor für Infrastruktursoftware können wir bei EBERTLANG diese Stimmungslage nur bestätigen. Insbesondere SMBs erhöhen derzeit ihre IT-Investitionen. Für uns also kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Im Gegenteil. Wer innovativ ist, proaktiv die Wünsche der Kunden einbezieht und die eigene Arbeit stets auf den Prüfstand stellt, sorgt für volle Auftragsbücher und dafür, dass IT-Branche weiterhin der Motor und Initiator für wirtschaftliches Wachstum bleiben wird.


Weihnachtsgrüße 2010

15. Dezember 2010 In: Allgemein

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Geschäftspartner,

das zu Ende gehende Jahr 2010 war für uns besonders ereignisreich. Zunächst haben wir im März unsere neuen Büros in Wetzlar bezogen, was vor dem Hintergrund von vier Neueinstellungen in diesem Jahr und derzeit fünf ausgeschriebenen Stellen auch dringend notwendig war. Dann konnten wir unserem Portfolio im April mit der E-Mail-Archivierungslösung MailStore ein weiteres Highlight hinzufügen und im Oktober schließlich haben wir uns nicht nur über den großen Erfolg unseres Partnertages gefreut, sondern wir durften bei dieser Gelegenheit auch gleich noch unser 15-jähriges Firmenjubiläum begehen.

Sie sehen, wir hatten in diesem Jahr schon allen Grund zu feiern.

Grund zu feiern liefert aber auch unsere Unternehmensentwicklung an sich. In einem noch immer stark von Unsicherheit geprägten Marktumfeld haben wir unser ambitioniertes Wachstumsziel für den Unternehmensumsatz von +20% bereits mehr als verdoppelt.

Man darf inzwischen sicher behaupten, dass unsere Unternehmensphilosophie aufgeht: Wir wollen kompetenter, flexibler und zuverlässiger Ansprechpartner besonders der kleinen und mittelgroßen IT-Dienstleister sein. Gerade heute, wo Zeit und Ressourcen knapper denn je sind, gleichzeitig aber die Masse angebotener Software-Lösungen täglich wächst, wollen wir Sie als Ihr Ohr am Markt unterstützen und entlasten. Wir wollen für Sie auch in Zukunft die Lösungen finden, die nicht nur besonders innovativ sind, sondern die Ihnen auch ein möglichst schnelles Return of Investment garantieren.

Wir bedanken uns heute bei Ihnen für die angenehme Zusammenarbeit in 2010 und versprechen Ihnen, dass wir auch in 2011 wieder dafür sorgen werden, dass Sie sich durch intelligente Alternativen von Ihrem Mitbewerb abheben können. Auch im kommenden Jahr werden wir wieder beweisen, dass das Software-Geschäft für den Fachhandel nicht notwendiges Übel sondern tragende Säule des Unternehmenserfolgs sein kann!

Ich wünsche Ihnen ein lebhaftes Jahresendgeschäft, eine umso ruhigere Weihnachtszeit und alles Gute für das kommende Jahr!

Ihr
Steffen Ebert
Geschäftsführer Marketing & Vertrieb
EBERTLANG Distribution GmbH


Steffen Ebert spricht anlässlich 15 Jahre EBERTLANG

4. November 2010 In: Allgemein

Steffen Ebert, CEO der EBERTLANG Distribution GmbH, spricht beim Partnertag 2010 in Bad Nauheim anlässlich des 15-jährigen Firmenjubiläums:

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Weihnachtsgrüße – Ein Rückblick – Eine Vorschau

12. Dezember 2008 In: Allgemein

Liebe Leser, liebe Freunde unseres Hauses,

traditionsgemäß leite ich diesen Teil mit den Worten “Ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu” ein und auch 2008 war in der Tat voller Ereignisse.

Unsere Prognose aus den letzten Weihnachtsgrüßen, dass das Thema IP-Telefonie im ablaufenden Jahr eine große Rolle spielen würde, hat sich bestätigt. Genauso bestätigt hat sich, dass wir Hardware mit der gleichen Zuverlässigkeit und Flexibilität vertreiben können, die Sie von uns aus dem Software-Bereich gewohnt sind – und darauf sind wir zugegebenermaßen ein wenig stolz, unterscheiden sich die notwendigen Strukturen und Prozesse doch ganz deutlich von allem, was wir bis dato aus der Welt der Software kannten.

“SaaS” (Software as a Service), “ASP” (Application Service Providing) oder ganz einfach “Gehostetes XYZ” waren in 2008 ebenfalls in aller Munde. Ist der klassische Softwarevertrieb also so gut wie tot? Gehören wir alle, die wir Software verkaufen, einer aussterbenden Art an? Ganz sicher nicht. Wir sind fest davon überzeugt, dass es – gerade im KMU-Umfeld, auf das wir uns mit unserem Portfolio spezialisiert haben – immer den Bedarf am klasssichen Softwaregeschäft geben wird, sei es aus Gründen der einfachereren Abrechnung, den ausbleibenden Folgekosten oder dem Bedürfnis, Applikationen In-House und ohne Involvierung Dritter betreiben zu können. Unsere äußerst positive Entwicklung scheint uns auch diesbezüglich recht zu geben. 

Das alles überschattende Thema in 2008 war jedoch die weltweite Finanzkrise und auch ich möchte an dieser Stelle ein paar Worte zur wirtschaftlichen Entwicklung verlieren, wirkt sich diese doch ganz sicher auch auf uns und unsere Kunden aus – im positiven Sinne übrigens!

Dass Krisen auch Chancen bieten, ist keine neue Weisheit, selten paßt diese Erkenntnis aber so, wie auf unsere Situation derzeit. Bereits im Jahr 2000, beim Platzen der großen Neue-Markt-Blase und der folgenden Verunsicherung, konnten wir feststellen, dass sich gesamtwirtschaftliche Probleme äußerst positiv auf unser Geschäft auswirken können. Zeiten begrenzter Budgets gehören intelligenten Alternativen: Lösungen, die für weniger Geld das bieten, was der Mainstream bietet und oft noch weit mehr!

Getreu unserem Motto “nie mainstream, immer voraus” wünschen wir Ihnen gute Geschäfte in 2009, vor allem aber frohe Festtage und ein glückliches und gesundes neues Jahr! 

Ihr

Steffen Ebert
Geschäftsführer Marketing & Vertrieb
EBERTLANG Distribution GmbH