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11 Fragen an: Stefan Adelmann

6. November 2020 In: 11 Fragen an

In welche Zeit würden Sie mit H.G. Wells‘ Zeitmaschine reisen? Was wollten Sie als Kind werden? Diese und neun weitere außergewöhnliche Fragen beantworten interessante Menschen aus der IT-Welt in unserer Rubrik “11 Fragen an”.

Heute: Stefan Adelmann, Chefredakteur / Editor-in-chief der ICT Channel, funkschau und Smarthouse Pro bei WEKA Fachmedien

Wenn Sie sich selbst interviewen sollten, was wäre die erste Frage, die Sie sich stellen würden?

Henne oder Ei?

Und was wäre Ihre Antwort?

Ich befürchte, da hilft nur die Zeitmaschine aus Frage 4.

Was glauben Sie, ist die größte Errungenschaft, die wir dem Internet zu verdanken haben?

Das Internet ist – trotz aller Risiken und Herausforderungen, die ohne Frage bestehen – ein mächtiges demokratisches Werkzeug. Nie zuvor war es möglich, so schnell, unkompliziert und nahezu von jedem Ort der Welt aus an Informationen zu gelangen – oder Öffentlichkeit zu schaffen. Die vergangenen Jahre haben immer wieder bewiesen, wie wertvoll eine universelle Wissensplattform und die Vernetzung der Menschen für demokratische Bewegungen, Freiheit und Gleichberechtigung sind. Durch das Internet ist die Welt etwas näher zusammengerückt, selbst wenn man dieser Tage manchmal das Gegenteil annehmen mag.

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11 Fragen an: Dr. Ronald Wiltscheck

2. September 2019 In: 11 Fragen an

Was wollten Sie als Kind werden? Und in welche Zeit würden Sie mit H.G. Wells’ Zeitmaschine reisen? Diese und neun weitere außergewöhnliche Fragen beantworten interessante Menschen aus der IT-Welt in unserer Rubrik “11 Fragen an”.

Heute: Dr. Ronald Wiltscheck, Chefredakteur der Fachzeitschrift ChannelPartner, IDG Business Media GmbH

11 Fragen an Dr. Ronald Wiltscheck

Wenn Sie sich selbst interviewen sollten, was wäre die erste Frage, die Sie sich selber stellen würden?
Ist in Ihrem bisherigen Leben alles so verlaufen, wie Sie sich das vorgestellt haben?

Und was wäre Ihre Antwort?
Nicht alles, aber das Wichtigste (Berufs- und Partnerwahl) schon.

Was glauben Sie, ist die größte Errungenschaft, die wir dem Internet zu verdanken haben?
Die Möglichkeit, mit praktisch jedem Menschen auf dieser Welt in Kontakt zu treten, ist beeindruckend. Wir können uns sehr einfach Informationen über alles Mögliche verschaffen, dabei aber stets im Auge behalten, woher diese Informationen stammen, sie auf ihre Glaubwürdigkeit prüfen und so stets eine gewisse Skepsis gegenüber “wissenschaftlichen Erkenntnissen” beibehalten.

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11 Fragen an: Martin Fryba

30. Juni 2014 In: 11 Fragen an

Unter der Überschrift “11 Fragen an” präsentieren wir Ihnen Interviews mit interessanten Menschen aus der IT-Welt.

Heute: Martin Fryba, Chefredakteur der Fachzeitschrift Computer Reseller News (CRN), WEKA FACHMEDIEN GmbH.

Martin-Fryba

Martin Fryba, Chefredakteur der Computer Reseller News

Wenn Sie sich selbst interviewen sollten, was wäre die erste Frage, die Sie sich stellen würden?
Nur ein Narzist würde sich selbst interviewen und das wäre eine ziemlich langweilige Aneinanderreihung von Fragen nach dem Muster: Wie bin ich nur so erfolgreich geworden? (lacht)

Und was wäre die Antwort?
Jetzt müsste ich antworten: „Weil ich der genialste Mensch bin und mir keiner das Wasser reichen kann.“ Das Blöde ist nur: Wenn man mit der Gabe der Reflexion gesegnet ist, was gute Journalisten ja sein sollten, klappt die Selbstinszenierung nicht. Gott sei Dank, sage ich dazu.

Was glauben Sie ist die größte Errungenschaft, die wir dem Internet zu verdanken haben?
Die Entstehung einer noch größeren Öffentlichkeit und die Chance, dass sich politische und ökonomische Fehlentwicklungen ganz konkret und sehr schnell ändern können. Man musste Jahrhunderte für eine bürgerliche Gesellschaft der Freiheit und Vielfalt des Wortes kämpfen. Müssten wir diese Werte noch per Anschlag an eine Kirchentür verbreiten, wäre der Sturz so mancher Machthaber eine recht langwierige Angelegenheit.

Nehmen wir an, H. G. Wells Zeitmaschine gäbe es wirklich. In welche Zeit würden Sie reisen und was würden Sie dort tun?
Ich würde gerne den 13. Juni 1886 in Berg am Starnberger See miterleben, um nach meiner Rückkehr meinem Sohn erzählen zu können, wie der bayrische Märchenkönig Ludwig II. tatsächlich starb.

Nennen Sie drei Personen, mit denen Sie gerne einmal zu Abend essen würden und verraten Sie uns, warum.
Endlich mal wieder mit meiner Frau, weil wir zwischen Kindern, Oma, Job und diversen Reparaturen im Haus einfach zu wenig Zeit allein miteinander verbringen. Zudem mit Mario Vargas Llosa, meinem Lieblingsschriftsteller und Ulf Mehrbold, weil er die Erde so gesehen hat wie sie nur wenige Menschen erblicken können.

Nennen Sie uns drei Orte, die Sie vor Ihrem Tod (noch einmal) sehen möchten.
New York immer wieder gerne, einen einsamen Berggipfel und Neapel – genau in dieser Reihenfolge.

Was wollten Sie werden, als Sie ein Kind waren?
Da habe ich keine Vorstellungen gehabt, vielleicht auch deswegen, weil ich nie wirklich verzweifelte Eltern hatte, die dauernd überlegten „Kind, was soll aus dir einmal werden?“. (lacht)

Was tun Sie, wenn Sie gerade nicht arbeiten?
Mit meinen Kindern spielen.

Nennen Sie uns drei Titel von Ihrer aktuellen Playlist.
Ich habe keine Mediathek, sondern höre im Auto den Nachrichtenkanal B5 und die Features auf B2 (die es dankenswerter Weise als Podcast gibt).

Ihr größter Fehler?
Meine Frau nicht zehn Jahre früher geheiratet zu haben.

Ihr abschließender Kommentar oder Ihr Lebensmotto?
Wer nicht neugierig ist, erfährt nichts.

Das Interview führte Nadja Krug.