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Monitoring: 10 Dinge, die Sie mit Ihrem RMM-Tool überwachen sollten

21. Februar 2022 In: Service Automation

Eine konsequente Überwachung aller Rechner und Netzwerkgeräte mithilfe einer Remote Monitoring- und Management-Lösung (RMM) spart Ihnen und Ihren Kunden erheblich Zeit und Nerven, da mögliche Fehler frühzeitig erkannt und proaktiv behoben werden. Doch was sollte man überhaupt prüfen und wie erkennt man, wann ein Eingreifen erforderlich ist? Wir haben 10 hilfreiche Tipps für Sie.

Überwachen Sie diese Parameter mit Ihrem RMM-Tool:

1. Performance
Mithilfe einer RMM-Lösung können Sie prüfen, ob die Performance Ihrer Kundensysteme beeinträchtigt bzw. optimierbar ist. Dies betrifft beispielsweise Festplattenaktivität, Speicher- oder CPU-Auslastung. Liegt die aktive Datenträgerzeit für einen bestimmten Zeitraum (etwa 15 Minuten) über einem festgelegten Schwellenwert (z.B. 90 %), sollte nach den Ursachen geforscht werden.

2. Potentielle Festplattenfehler
Verschlechtert sich der Windows S.M.A.R.T.-Status oder tritt ein Windows-Ereignis auf, liegt möglicherweise ein Festplattenfehler vor.

3. Kapazitätsgrenze des Festplattenspeichers
Erreicht der freie Speicherplatz einer Festplatte einen kritischen Schwellenwert (bspw. 10 oder 20 %), kann eine Festplattenbereinigung mit dem Löschen temporärer Dateien angestoßen werden.

4. Erforderlicher Neustart von Geräten
Server, Workstations und Laptops sollten in regelmäßigen Abständen neu gestartet werden. Ist das System über einen definierten Zeitraum hinweg aktiv (etwa 30 oder 60 Tage), kann die RMM-Lösung nach vorgegebenen Zeitplänen einen Neustart des Geräts einleiten.

5. Ausführung kritischer Anwendungen
Fallen kritische Applikationen oder Dienste auf Kundenservern aus, müssen diese unmittelbar neu gestartet werden. Mit einem RMM-Tool lässt sich diese Aufgabe automatisieren.

6. Abstürze von Anwendungen
Über ein Windows-Ereignis (Quelle: “Anwendung reagiert nicht”, Ereignis-ID: “1002”) lässt sich feststellen, ob eine Anwendung abgestürzt ist.

7. Netzwerküberwachung
Mit Ihrem RMM-Tool können Sie prüfen, ob alle Netzwerkgeräte verfügbar sind sowie offene Ports oder die Verfügbarkeit von Kunden-Websites überwachen. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich automatisch benachrichtigen zu lassen, wenn die Windows-Firewall deaktiviert wurde (Quelle: “System”, Ereignis-ID: “5025”).

8. Fehlerhafte Anmeldeversuche von Benutzern
Über einen Windows-Fehler lässt sich nachvollziehen, ob ein Benutzer versucht hat, sich mit einem falschen Passwort anzumelden.

9. Hinzugefügte, gelöschte oder höher gestufte Benutzerkonten auf Endpoints
Ebenfalls über einen Windows-Fehler lassen sich Änderungen an Benutzerkonten nachvollziehen.

10. Fehlgeschlagene Backups
Prüfen Sie über ein Windows-Ereignis (Quelle: z.B. BackupAssist Classic oder Altaro VM Backup, Ereignis-ID für fehlgeschlagene Backups: “5634” für BackupAssist sowie “5002” für Altaro), ob Ihre Datensicherung wie gewünscht durchgeführt wurde oder ob ein manuelles Eingreifen erforderlich ist.

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Können Computer wie Menschen denken?

2. Juli 2014 In: Allgemein

Um es gleich vorwegzunehmen: Nein, Computer können nicht wie Menschen denken – aber sie kommen der menschlichen Schaltzentrale immer näher! Und das, obwohl das menschliche Gehirn das wohl komplexeste Konstrukt ist, was die Natur hervorgebracht hat: 100 Milliarden Nervenzellen und 100 Billionen Synapsen sorgen für eine reibungslose Filterung und Verarbeitung von Informationen – eine beeindruckende Zahl. Trotzdem ist unsere “Rechenleistung” begrenzt!

In den letzten Jahren ist die Flut an zu verarbeitenden Informationen immer größer geworden und sie wird in den nächsten Jahren nochmals exorbitant zunehmen – Big Data heißt das Stichwort. Die Verarbeitung dieser Massen an Daten und Informationen kann allein durch menschliche Rechenleistung und auch mit Hilfe herkömmlicher Computersysteme nicht mehr vollbracht werden, daher brauchen wir intelligente Systeme, die uns die Filterung und Analyse abnehmen und uns schließlich die Entscheidung erleichtern. Die Technik-Gegner schreien bei dieser Vorstellung natürlich laut auf, wollen keine künstliche Intelligenz, fühlen sich wie immer durch technischen Fortschritt bedroht.

Doch so einfach ist es nicht. Von der künstlichen Intelligenz sind wir noch meilenweit entfernt – dieses Thema bleibt nach wie vor der Science Fiction vorbehalten. Kognitive Systeme wie beispielsweise Watson sind das Mittel der Wahl. Diese erweitern die klassische Architektur der Datenverarbeitung um wichtige Eigenschaften. So kann Watson Sprache (bisher nur Englisch) verarbeiten, Hypothesen erzeugen sowie bewerten und aus den Ergebnissen lernen. Er entwickelt sich also selbstständig weiter – eine bisher nicht vorstellbare Fähigkeit von Computern.

Wozu aber brauchen wir diese neue Art lernender Computer? Die Möglichkeiten sind vielfältig. In der Medizin zum Beispiel können kognitive Systeme Ärzte bei der Diagnosefindung unterstützen. Denn gerade im medizinischen Bereich verdoppeln sich die Datenmengen alle fünf Jahre und liegen zudem meistens in sprachlicher Form vor. Mit menschlichen Fähigkeiten ist die schiere Masse an möglichen Informationen nicht mehr zu bewältigen. Dasselbe gilt für die Finanzbranche – allein der Nachrichtendienst Reuters produziert jeden Tag 9.000 Seiten an Finanznachrichten! Daraus die richtigen Informationen zu filtern, zu verarbeiten und schließlich die richtige Entscheidung pro oder contra einer Investition zu fällen – für Menschen unmöglich. Lernende Systeme wie Watson können bei der Analyse dieser Daten helfen und so die Entscheidungsfindung für Banken unterstützen.

Das Watson-Projekt von IBM ist nicht das einzige dieser Art; auch das Fraunhofer Institut beispielsweise arbeitet seit einiger Zeit an kognitiven Systemen für den medizinischen Bereich. Die Entwicklungen auf diesem Gebiet sind also enorm und die Annäherung an die Struktur des menschlichen Gehirns und seiner Arbeitsweise fast schon erschreckend. Doch die letztendlichen Entscheidungen werden auch in Zukunft von Menschen getroffen – die kognitiven Systeme fungieren hierbei nur als Helfer. Oder wäre es etwa besser, Computer für uns entscheiden zu lassen?


Comeback des Commodore 64

20. Dezember 2010 In: Allgemein

Wer erinnert sich nicht an den guten alten C64? Demnächst soll ihm neues Leben eingehaucht werden – das Design bleibt bestehen.

Mehr über die Wiedergeburt einer Achtziger-Ikone finden Sie hier.

Bilder des ersten Prototypen finden Sie hier.