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Schluss mit 1234 & Co.: So sorgen Sie für starke Passwörter bei Ihren Kunden

31. Januar 2020 In: Security, Service Automation

Es ist immer noch Realität: 123456, 123456789 und 12345678 waren tatsächlich auch 2019 die beliebtesten Passwörter in Deutschland. Dass diese keinerlei Sicherheit bieten, versteht sich von selbst. Selbst ein 5-stelliges Passwort, das aus Kleinbuchstaben, Ziffern und Zeichen besteht, kann von einem leistungsstarken Computer in weniger als einer halben Stunde geknackt werden. Nehmen Sie als IT-Dienstleister deshalb den morgigen “Ändere dein Passwort“-Tag zum Anlass, um bei Ihren Kunden für sichere Passwörter zu sorgen und so gleichzeitig deren sensible Daten zu schützen.

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Doch was genau gilt es für Sie als IT-Dienstleister zu beachten? Cyberkriminelle entwickeln unaufhörlich neue Methoden, um an Log-in-Daten zu gelangen. Deshalb sollten Sie zu Ihrem eigenen und dem Schutz Ihrer Kunden folgende Hinweise berücksichtigen: 

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Feature-Lexikon: Unsichere Kennwörter in MDaemon finden

9. August 2016 In: Feature lexikon

Unsichere Kennwörter bilden die häufigste Ursache für Angriffe durch Hacker und Spammer, und stellen somit ein großes Sicherheitsrisiko für Unternehmen dar. Da beim E-Mail-Verkehr oftmals sensible Daten ausgetauscht werden, ist es immens wichtig, gerade in diesem Bereich solche unsicheren Kennwörter zu vermeiden.

unsichere kennwörter in mdaemon finden

Der MDaemon Messaging Server, einer der beliebtesten Mail- und Groupware-Server weltweit aus dem Hause MDaemon Technologies, bietet Administratoren hierzu eine hilfreiche Funktion: In nur wenigen Schritten kann ein Bericht all jener E-Mail-Konten generiert werden, welche ein unsicheres Kennwort hinterlegt haben. Mit unserer Anleitung zeigen wir Ihnen, wie Sie

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Sicher ist sicher

18. August 2014 In: Allgemein

Es ist angeblich der bisher größte Datenklau in der jungen Geschichte des Internets: Russische Hacker sollen über vier Milliarden Datensätze geklaut haben. Zieht man Doppelungen ab, läge die Anzahl noch immer bei mehr als einer Milliarde – eine in diesem Zusammenhang bedrückende Zahl. Ob allerdings tatsächlich so viele Daten abgefangen wurden, lässt sich nur schwer einschätzen. Die Sicherheitsfirma, die den Diebstahl aufgedeckt hat, war bis zu diesem Zeitpunkt niemandem bekannt und bietet jetzt einen Sicherheitscheck an, der für Unternehmen kostenpflichtig ist. Dieses “Geschmäckle” lässt die ganze Sache in einem doch eher fragwürdigen Licht erscheinen.

Fakt ist jedoch, dass Hacker immer wieder an nur unzureichend gesicherte Daten gelangen. Dem Internetnutzer bleibt dann oftmals nichts anderes übrig, als seine Zugangsdaten für die wichtigsten Online-Konten zu ändern. Das Schlimme dabei: Die Frequenz dieser Datendiebstähle erhält eine immer höhere Taktung – überspitzt gesagt müsste man aus Sicherheitsgründen daher allwöchentlich seine Benutzerdaten ändern. Doch keine Angst, so weit muss man nicht gehen. Sicherheitsexperten sehen den jüngsten Fall nämlich viel weniger dramatisch: Aufgrund der unglaublichen Masse an geklauten Daten sei die Wahrscheinlichkeit einer betrügerischen Ausnutzung eher gering.

Dennoch kann jeder etwas für mehr Sicherheit tun, damit es Hacker nicht allzu leicht haben: Grundsätzlich sollte man beispielsweise niemals persönliche Daten wie den Geburtstag in ein Passwort einbauen und nicht bei mehreren Online-Portalen dieselbe Kombination aus Benutzername und Passwort verwenden. Wem das noch nicht genug ist, dem bieten sich Passwortmanager an. Diese Anwendungen kreieren sehr sichere Passwörter, die man sich als Benutzer noch nicht einmal merken muss – ein sogenanntes Master-Passwort für die Anwendung reicht hier aus.

Sie denken, diese Nachlässigkeit bei der Sicherheit im Internet beschränkt sich weitestgehend auf Privatpersonen? Weit gefehlt! Unglaublich viele Unternehmen – und es sind wirklich mehr als man meinen möchte – sichern ihre Daten nur unzulänglich oder gar nicht. Das hat Mark Semmler, einer der bekanntesten Ex-Hacker der Welt, auf unserem letzten Partnertag während seines Live-Hackings eindrucksvoll bewiesen.

Es mangelt folglich sowohl im Privat- als auch im Unternehmensbereich häufig an einer adäquaten Datensicherung – und das, obwohl ein Datendiebstahl gerade Unternehmen teuer zu stehen kommen kann: Finanzielle Einbußen und Image-Verluste sind dabei nur zwei der vielen direkten Auswirkungen, von den Folgeschäden ganz zu schweigen. Egal also, ob E-Mail-Verkehr, Backup oder Antivirensoftware – Datensicherheit sollte ganz oben auf der Unternehmens-Agenda stehen! Ein Blick in unser Portfolio lohnt sich daher besonders.