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So verdienen Systemhäuser Geld mit Microsoft 365

14. April 2020 In: Backup & Storage, Messaging, Security, Feature Lexikon

Die Marschroute von Microsoft ist klar definiert: Microsoft 365 soll über kurz oder lang die bisherigen Standalone-Produkte wie Exchange und Microsoft Office ablösen. Für Systemhäuser bedeutet diese Umstellung aber eine Menge Herausforderungen, beispielsweise geringere Margen, die damit verbundene Suche nach zusätzlichen Umsatzquellen und eine Migration in die Cloud. Wie IT-Profis diesen Wandel meistern und trotzdem gewinnbringende Einnahmen erzielen können, haben wir bei den drei Systemhäusern Bunte & Klein GmbH, MOG-MBH und More IT Business GmbH sowie unserem Head of Sales Marc Fischer nachgefragt. 

Geld mit Office 365 verdienen

“Microsoft liefert Verkaufsargumente für Microsoft 365-Dienstleistungen selbst” 

Marc Fischer

Marc Fischer
Head of Sales, Prokurist EBERTLANG

Dass Microsoft 365 nicht mit dem Kauf und der Einrichtung endet, erklärt zunächst Marc Fischer: “Microsoft 365 ist nichts anderes als ein E-Mail-Server, der früher vor Ort installiert wurde – natürlich noch ergänzt durch zusätzliche Dienste wie beispielsweise Teams und Projects.” Die Relevanz für weitere Services ist daher klar gegeben: “Jedes Unternehmen ist verpflichtet, E-Mails rechtssicher aufzubewahren, also benötige ich auch bei Microsoft 365 zwingend eine E-Mail-Archivierung wie beispielsweise MailStore.” Und weiter: “IT-Dienstleister haben außerdem keinen Zugriff auf Backups – versehentlich gelöschte Daten sind also unter Umständen für immer verloren. Und auch die IT-Security muss zusätzlich abgedeckt werden.”

Zwar stellt Microsoft die Infrastruktur zur Verfügung; für die Datensicherung, E-Mail-Archivierung und den umfassenden Schutz vor Schadsoftware sieht sich der Konzern aber nicht in der Verantwortung: ”Microsoft liefert die Verkaufsargumente für Microsoft 365-Dienstleistungen also selbst. Als Fachhändler kann ich genau hier ansetzen, meine Kunden auf die Notwendigkeit von Zusatzlösungen hinweisen und so neue Umsätze generieren”, sagt Fischer.

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