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NEU: ESET Internet Security und Smart Security Premium – Internetsicherheit auf allen Ebenen

27. September 2016 In: Security, Allgemein

Internetsicherheit ist in Anbetracht des Vormarsches des Internets der Dinge und Virtual Reality ein grundlegendes, wichtiges Bedürfnis Ihrer Kunden. Mit der neuen Generation an Consumer-Produkten des vielfach ausgezeichneten Security-Spezialisten ESET können Sie diese Anforderungen nun mit geringstem Aufwand erfüllen – und sich neue Umsatzchancen erschließen!

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Denn mit der Internet Security und Smart Security Premium von ESET schützen Sie Ihre Kunden nicht nur vor Skript-basierten Angriffen und manipulierten JavaScripts, sondern beide Lösungen überzeugen auch

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Was bleibt, was kommt? Ein Ausblick.

13. November 2014 In: Allgemein

Es ist so sicher wie das Amen in der Kirche, der Wechsel von Tag und Nacht, Flut und Ebbe und inzwischen ein festes Ritual in unserer Branche – der Ausblick auf kommende IT-Trends. Marktforscher und Branchenverbände beschäftigt am Ende eines jeden Jahres die Frage: Was werden die Themen für das kommende Jahr sein, was bleibt ein Trend, was nicht? Laut Gartner, einem der weltweit bekanntesten Analysten, gehören zu den wichtigsten strategischen Tech-Trends im kommenden Jahr alte Bekannte wie Cloud Computing oder 3D-Druck, aber auch einige Trends, die sich erst in diesem Jahr durchgesetzt haben.

Das Internet der Dinge beispielsweise ist, wie wir an dieser Stelle schon vor einiger Zeit prognostizierten, ein unaufhaltbarer Trend. Die Verschmelzung internetfähiger Geräte und damit die Kommunikation im Ganzen wird sich weiter verändern und das in einem noch schnelleren Tempo als bisher. Daraus ergeben sich für Unternehmen zwangsläufig neue Nutzungs- aber auch Geschäftsmodelle. Die interne IT hingegen wird im kommenden Jahr immer mehr ins Web verlagert, da der Trend eindeutig zur Skalierbarkeit von Anwendungen geht. Flexibel anpassbare Web-Applikationen machen Unternehmen unabhängiger und zugleich produktiver – die Großen der Branche haben es bereits vorgemacht.

Was die Analysten von Gartner allerdings nicht als Trend sehen: Managed Services. Verständlich, bedenkt man, dass dieses Thema in den USA nun wahrlich kein Trend mehr ist. Auf der anderen Seite des Atlantiks setzen IT-Dienstleister aber auch Unternehmen bereits seit Jahren auf automatisierte IT-Prozesse und Managed Services. Dieser Trend hat unseren Kontinent bereits erreicht und wird sich im nächsten Jahr verstärkt fortsetzen, davon sind wir fest überzeugt. Ganz oben auf die Top-Ten-Liste von Gartner setzen wir deshalb für D-A-CH den Punkt Managed Services!

Was uns da so sicher macht? Weil wir aus unserer täglichen Arbeit mit IT-Profis wissen, dass der herkömmliche IT-Service nicht zukunftsfähig ist und IT-Automatisierung und Managed Services diesen über kurz oder lang ersetzen werden.


Smart ist noch lange nicht intelligent

30. Oktober 2014 In: Allgemein

Es war zu einer Zeit, als Telefone noch mit Wählscheiben und Fernseher mit Röhren ausgestattet waren, da wurden Helfer erfunden, die uns das Leben einfacher machen sollten: Elektrische Rollläden, Anrufbeantworter oder auch der gute alte Videorekorder – Dinge, die unser tägliches Leben revolutionierten. Heute erinnern wir uns eher mit einem Lächeln daran, weil wir längst im digitalen Zeitalter angekommen sind.

Smartphone, Smart-TV und Smart-Drive – das sind die aktuellen Schlagwörter der Industrie, die uns heute das Leben vereinfachen sollen. Unsere technischen Geräte werden sukzessive allesamt intelligent – der Kühlschrank, das Auto, ja sogar ganze Häuser. Eben jene sind die Königsdisziplin vernetzter Intelligenz: Smart Homes. Doch was gilt eigentlich als “smart”? Reicht es, wenn der Fernseher über eine Internetverbindung verfügt und wir so nicht nur fernsehen, sondern auch surfen können? Auch wenn das von der Industrie so bestätigt wird – wirklich smart wäre es doch, wenn der Fernseher mit unserem Terminkalender kommunizieren könnte und unsere Lieblingsfilme oder -serien eigenständig aufzeichnen würde, sollten wir verhindert sein.

Intelligente Elektronik gilt daher zwar als Zukunft, doch die größte Herausforderung liegt aktuell darin, unterschiedliche Standards zu uniformieren bzw. eine verständliche Sprache für alle zu finden – ein (fast) nicht zu lösendes Problem. Die Hersteller nämlich haben kein allzu großes Interesse an einheitlichen Standards und so kocht jeder sein eigenes Süppchen. Wirklich smart wird unser Leben jedoch erst dann, wenn sämtliche elektronisch gesteuerten Geräte dieselbe Sprache “sprechen”, sich automatisch erkennen und koppeln und wir nur ein zentrales Steuergerät oder eine einzige App benötigen.

Eine API für alles also – das würde aus smart wirklich intelligent machen. Aber was mit proprietären, also Hersteller-eigenen und geschlossenen Systemen seinen Anfang nahm, wird nicht einfach so auf einen einheitlichen Standard umgestellt werden. Auch in naher Zukunft wird es viele Insellösungen geben, die intelligent miteinander kommunizieren und uns das Leben zwar enorm vereinfachen, aber noch lange nicht intelligent interagieren. Erst wenn ein einheitlicher und öffentlich zugänglicher Standard für die Kommunikation geschaffen wird, kann der wirklich smarte Weg beschritten werden.

Es gibt jedoch Hoffnung, dass genau diese Hürde irgendwann beseitigt sein wird. Unter dem Dach des Open Interconnect Consortiums haben sich bereits ein paar Größen der Elektronik- und Softwareindustrie zusammengetan, um dem Problem entgegenzuwirken. Ziel des Zusammenschlusses ist die Entwicklung von einheitlichen Standards für die Kommunikation WLAN-gesteuerter Geräte im Internet der Dinge. Und auch wenn derzeit noch einige wichtige Hersteller fehlen, ist es doch ein erster Schritt in die richtige Richtung. Wir dürfen also allesamt sehr gespannt sein, wie intelligent unsere Zukunft aussehen wird.


Das Ding mit dem Internet

27. Dezember 2012 In: Allgemein

Bald hat sie es wieder geschafft – Mutter Erde biegt auf die Zielgerade der Sonnenumrundung. Darauf ist Verlass, das ist gut, das beruhigt. Zeit, um ein wenig zu sinnieren. Was war, was kommt? Nun, wir durften auch 2012 wieder einiges dazulernen, so zum Beispiel von Herrn Spitzer dass unsere Kinder durch Internet- und Spielekonsum verdummen oder dass der Umzug in die Wolken auch in diesem Jahr eines der Trendthemen war. Alles in allem viel Lärm um fast nichts.

Und 2013? Werden wir lernen, dass die Cloud der Trend des Jahres ist, Big Data aber auch, und dass unsere Kinder, wer hätte es gedacht, nicht dement, dafür genauso wissbegierig sind.

Definitiv ein Trend des kommenden Jahres wird das „Internet der Dinge“ sein. IPv6 sei Dank, werden demnächst alle elektronischen Geräte miteinander kommunizieren, Daten austauschen und voneinander lernen können. Das Internet ist dann nicht mehr nur ein abstrakter, virtueller Ort. Das Internet ist damit allgegenwärtig, umgibt uns und wird ein Teil unseres Lebens. Herr Spitzer bekommt angesichts dieser Vorstellung wohl eher Magengeschwüre.

Internet der DingeDie Möglichkeiten, die sich aus dem Internet der Dinge ergeben sind faszinierend und angsteinflößend zugleich. Intelligente Logistik, selbstlernende Kühlschränke, die anhand von Essgewohnheiten Einkäufe online erledigen und Menüvorschläge unterbreiten, Screening des Gesundheitszustands mit Echtzeitübertragung zum Hausarzt – dies ist nur ein Bruchteil der bereits gesponnenen Ideen. Was noch alles kommen mag, liegt derzeit wohl jenseits durchschnittlicher Vorstellungskraft. Und wie sollte es anders sein: Skeptiker und Datenschützer blasen schon jetzt die Fanfaren der Apokalypse. Ja, die Datenflut wird damit noch einmal gigantisch steigen. Schätzungen von IDC gehen von 40 Zettabyte bis 2020 aus. Zum Vergleich: 2012 lag das Datenaufkommen bei 2,8 Zettabyte. Und ja, natürlich muss auf die Sicherheit von sensiblen Daten in Zukunft umso mehr geachtet werden.

Wichtiger scheint doch aber die Frage: Wollen wir überhaupt durch intelligente Maschinen fremdbestimmt durchs Leben gehen?

Wenn bereits das Messen von Hirnströmen via Smartphone angedacht und nur noch die Frage nach der adäquaten Datenverarbeitung und -auswertung geklärt werden muss, ist Orwells Welt nicht mehr fern. Keine Frage, das Internet hat unser Leben vereinfacht, das Internet der Dinge wird es noch einmal um ein Vielfaches vereinfachen, aber die automatisierte Offenbarung der Gefühlslage via Facebook und Twitter? Oder wollen Sie wissen, ob Ihr Gegenüber Sie gerade anlügt?

Wissen ist Macht, nichts wissen macht nichts und manchmal ist weniger Wissen mehr.