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Krypto-Mining-Malware: So schützen Sie Ihre Kunden

27. Februar 2018 In: Backup & Storage, Feature Lexikon

Bitcoins und andere Kryptowährungen tauchen inzwischen regelmäßig in den Nachrichten auf. Hieraus resultieren für Sie als IT-Profi zwangsläufig neue und zusätzliche Herausforderungen, denn neben dem grundsätzlichen Schutz vor Hardware-Ausfällen, Bedienungsfehlern und Ransomware sollten Sie die Systeme Ihrer Kunden jetzt auch vor neuester Krypto-Mining-Malware schützen.

Krypto-Mining-Malware

Gelangt die relativ neue Form der Krypto-Malware auf ein System, nimmt sie alle verfügbaren Ressourcen durch das sogenannte Cryptojacking in Beschlag und beginnt, Kryptowährungen zu generieren. Im Gegensatz zu Ransomware und Viren, die Daten unbrauchbar machen oder Geld erpressen, klingt das zunächst eher harmlos – es gibt allerdings Gründe dafür, dass Angreifer nicht ihre eigenen Maschinen nutzen, sondern die unbeteiligter Dritter.

Was ist Krypto-Mining-Malware?

Beim Krypto-Mining geht es darum, digitale Währungen durch das Lösen von mathematischen Gleichungen zu erzeugen. Diese Gleichungen sind äußerst komplex und deren Berechnung läuft in großen Mengen parallel ab, wodurch höchstmögliche Rechenleistungen erforderlich werden. Als Folge entstehen immer größere Krypto-Mining-Farmen, bei denen tausende Grafikkarten miteinander verbunden werden, um Währungen zu generieren. Der Preis dafür ist hoch: Es entstehen neben den Anschaffungskosten kostspielige Hardwaredefekte und immense Energiekosten. Genau deshalb lagern einige Krypto-Erzeuger ihre Farmen mit Hilfe von Malware auf Netzwerkumgebungen von Unternehmen und Privatpersonen aus – und das ohne deren Wissen!

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