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5 Gründe für Disaster Recovery as a Service 

22. April 2022 In: Backup & Storage

Die großen Naturkatastrophen der letzten Jahre oder die Anpassung von Arbeitsmodellen – z. B. die Entwicklung hin zum Home Office durch COVID-19 – haben gezeigt, wie wichtig eine durchgehende und sichere Systemverfügbarkeit ist. Wenn Systeme von unerwarteten Ausfällen betroffen sind, müssen sie sich schnell wiederherstellen lassen, um kostspielige Unterbrechungen wesentlicher Geschäftsabläufe zu vermeiden.

Die immensen Kosten und der hohe Wartungsaufwand für Disaster Recovery-Infrastrukturen – also ein eigenes Gebäude oder angemietete Räumlichkeiten für ein sekundäres Rechenzentrum – haben eine breite Einführung des Disaster Recovery-Modells in mittleren sowie kleinen Unternehmen bisher erschwert. Mittlerweile allerdings ist es speziell für Managed Services Provider immer einfacher geworden, Disaster Recovery-Standorte in ihren eigenen Clouds zu hosten. Denn auch wenn nicht jedes Unternehmen das Leistungsniveau benötigt, welches Disaster Recovery as a Service (DRaaS) bietet, so gibt es meist mindestens eine kritische Anwendung – wahrscheinlich sogar mehrere –, auf die bei wichtigen Abläufen Verlass sein muss.

5 Gründe, sich für DRaaS zu entscheiden:

  • Geringere Kosten: Wenn Sie derzeit einen dedizierten Disaster Recovery-Standort nutzen, wissen Sie bereits um die hohen Kosten, die mit dem Besitz und der Verwaltung der Infrastruktur verbunden sind. Diese Kosten entfallen mit DRaaS.
  • Weniger Personalauslastung: Teure Weiterbildungen für Business Continuity- und Disaster Recovery-Personal entfallen. Die Zeit, die Ihre Kollegen einsparen, da sich die Wartung externer Rechenzentren erübrigt, kann für wichtigere, ertragreichere Aufgaben im Unternehmen verwendet werden.
  • Nahtlose Zusammenarbeit: Viele Disaster Recovery-Lösungen basieren auf der Replikation oder Synchronisation von einzelnen Hypervisoren oder physischen Servern. Im Gegensatz dazu sind DRaaS-Lösungen hardware-, hypervisor- und anwendungsunabhängig. So können Sie Server über verschiedene Hypervisoren hinweg schützen und Daten flexibel zwischen unterschiedlichen Speichersystemen replizieren.
  • Zeitersparnis: Durch eine DRaaS-Lösung sparen Sie im Vergleich zur Verwaltung eines eigenen physischen Disaster Recovery-Standortes enorm viel Zeit. Ein DRaaS-Modell kann innerhalb weniger Stunden oder Tage (je nach Anzahl der Server) eingerichtet werden – im Gegensatz zu Wochen oder gar Monaten, die die Inbetriebnahme eines eigenen Standorts in Anspruch nehmen kann.
  • Umfassendes und schnelles Disaster Recovery: Oft müssen Sie bei Unternehmen, die ihren eigenen physischen Disaster Recovery-Standort implementieren wollen, viel Zeit einplanen. Der Aufbau ist mit einem hohen Zeit- und Kostenaufwand verbunden, sodass oftmals aus Kostengründen nur die wichtigsten Server geschützt werden. Da DRaaS deutlich einfacher zu verwalten und erschwinglicher für den Kunden ist, sind Sie in der Lage, durchweg alle Server in kürzester Zeit zu schützen und eine umfassendere Disaster Recovery-Lösung anzubieten.

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