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11 Fragen an: Stefan Adelmann

6. November 2020 In: 11 Fragen an

In welche Zeit würden Sie mit H.G. Wells‘ Zeitmaschine reisen? Was wollten Sie als Kind werden? Diese und neun weitere außergewöhnliche Fragen beantworten interessante Menschen aus der IT-Welt in unserer Rubrik “11 Fragen an”.

Heute: Stefan Adelmann, Chefredakteur / Editor-in-chief der ICT Channel, funkschau und Smarthouse Pro bei WEKA Fachmedien

Wenn Sie sich selbst interviewen sollten, was wäre die erste Frage, die Sie sich stellen würden?

Henne oder Ei?

Und was wäre Ihre Antwort?

Ich befürchte, da hilft nur die Zeitmaschine aus Frage 4.

Was glauben Sie, ist die größte Errungenschaft, die wir dem Internet zu verdanken haben?

Das Internet ist – trotz aller Risiken und Herausforderungen, die ohne Frage bestehen – ein mächtiges demokratisches Werkzeug. Nie zuvor war es möglich, so schnell, unkompliziert und nahezu von jedem Ort der Welt aus an Informationen zu gelangen – oder Öffentlichkeit zu schaffen. Die vergangenen Jahre haben immer wieder bewiesen, wie wertvoll eine universelle Wissensplattform und die Vernetzung der Menschen für demokratische Bewegungen, Freiheit und Gleichberechtigung sind. Durch das Internet ist die Welt etwas näher zusammengerückt, selbst wenn man dieser Tage manchmal das Gegenteil annehmen mag.

Nehmen wir an, H.G. Wells’ Zeitmaschine gäbe es wirklich. In welche Zeit würden Sie reisen und was würden Sie dort tun?

Müsste ich mich auf eine einzige (Zeit-)Reise festlegen, würde sie wohl in die ferne Zukunft führen, um zu erfahren, was in unserer Galaxie, im Universum und über seine Grenzen hinaus auf uns wartet. Vorab würde ich aber einen kleinen Zwischenstopp in der Vergangenheit einplanen, um im Studium schnell mein Wissen über Astrophysik aufzufrischen.

Nennen Sie 3 Personen, mit denen Sie gerne einmal zu Abend essen würden und verraten Sie uns, warum.

Grace Hopper: eine Pionierin der IT-Welt, die den ersten wortwörtlichen Bug im System gefunden hat.

Michel Foucault: einer der großen Denker des 20. Jahrhunderts und eine beeindruckende Persönlichkeit.

Georg Elser: Mut und Entschlossenheit eines Einzelnen, vor denen es sich zu verneigen gilt.

Nennen Sie uns 2 Orte, die Sie in Ihrem Leben (noch einmal) sehen möchten.

Den Marianengraben und die Vatikan-Archive

Was wollten Sie werden, als Sie ein Kind waren?

Erfinder. Noch bin ich guter Dinge.

Was tun Sie, wenn Sie gerade nicht arbeiten?

Lesen, lesen, lesen, Musik hören und machen, Sport und allem voran Zeit mit Familie und Freunden verbringen.

Nennen Sie uns 2 Titel von Ihrer aktuellen Playlist.

Porcupine Tree – Trains

Nick Cave & The Bad Seeds – Push the sky away

Ihr größter Fehler?

Nicht noch mehr zusammen mit meiner Frau auf Reisen gegangen zu sein, bevor Covid-19 unsere Welt so drastisch verändert hat.

Ihr abschließender Kommentar oder Ihr Lebensmotto?

Bleiben Sie stets neugierig und kritisch.

Das Interview führte Nadja Krug.

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