“Das Erfolgsrezept ist die Unternehmenskultur” – unser neuer Geschäftsführer Marcus Zeidler im Interview

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Seit Januar unterstützt er unsere Gründer Steffen Ebert und Volker Lang als dritter Geschäftsführer und verantwortet als CFO/COO die Bereiche Finance und Operations: Marcus Zeidler, gebürtiger Wetzlarer, stellt sich in unserem Interview vor.

Was hast Du gemacht, bevor Du zu EBERTLANG gekommen bist?

Ich war hier in Wetzlar bei einem weltweit renommierten Kamerahersteller tätig und habe mich mit der Entwicklung von lizenz- und technologiebasierten Geschäftsmodellen beschäftigt. Dabei ging es im Wesentlichen um die Ausgestaltung der Zusammenarbeit mit ausgewählten Partnern, die Modellierung und Ausarbeitung der Businesspläne, die Vertragsgestaltung sowie die anschließende Umsetzung und Kontrolle.

Du wechselt zwar nicht den Ort, aber die Branche. Was bedeutet IT für Dich?

IT ist viel mehr als nur Software oder Hardware im Allgemeinen. Im Zeitalter der Digitalisierung und der Informationen stellt IT für mich die Summe der Schlüsseltechnologien dar, die heute unseren Alltag bestimmen – mächtige Werkzeuge, die man sowohl positiv als auch negativ einsetzen kann. In einer Marvel-Analogie würde man vermutlich sagen “With great power comes great responsibility.” Insofern bin ich bei EBERTLANG auf der Seite der Guten – quasi bei den IT-Superhelden. (lacht)

Was ist Deine Rolle bei EBERTLANG?

Ich habe zwei Rollen inne. Als COO ist es meine vorrangige Aufgabe, sicherzustellen, dass die Abläufe und die Organisation in einem stark wachsenden Unternehmen nicht zu Lasten des Qualitätsanspruchs gehen, die unsere Partner von uns gewohnt sind und auch erwarten dürfen. Damit halte ich gleichzeitig auch unseren beiden Gründern Steffen und Volker ein Stück weit den Rücken frei, so dass sie zusätzliche Freiräume für die Beantwortung strategischer Fragestellungen erhalten.

Als CFO stehen wiederum die Zahlen für mich im Vordergrund. Hier besteht meine Aufgabe darin, aus den vorhanden Zahlen, Daten und Fakten die notwendige Transparenz zu schaffen, um das Unternehmen entsprechend zu steuern. Mit wachsender Größe und einem Investor an Bord müssen auch die Prozesse zur Unternehmenssteuerung und Kontrolle entsprechend den Bedürfnissen angepasst werden. Idealerweise kann man dann die operativen und strategischen Initiativen im Zahlenmaterial entsprechend nachvollziehen.

Du verfolgst die Entwicklung von EBERTLANG bereits seit einigen Jahren. Was ist aus Deiner Sicht das Besondere an EL?

EBERTLANG hat eine einzigartige Professionalität in jeglicher Hinsicht und durch alle Abteilungen hindurch. Alle ziehen am gleichen Strang – und vor allem in die gleiche Richtung. Was mich besonders fasziniert, ist, dass sich die Firma trotz der Größe einen persönlichen und authentischen Umgang untereinander und gegenüber Geschäftspartnern bewahrt hat. Diese besondere Unternehmenskultur ist das Erfolgsrezept – das merkt man als Betrachter von außen und umso schneller, sobald man Teil des Teams ist.

Wo findet man Dich fernab des Jobs?

In den meisten Fällen bei meinen zwei Kindern und meiner Frau, mit der ich dieses Jahr – wie EBERTLANG auch – 25-jähriges Jubiläum feiern darf. Körperlichen Herausforderungen stelle ich mich entweder beim Ju-Jutsu-Club Wetzlar oder auf einem meiner Geländemotorräder. Wenn ich mal etwas Ruhe brauche, nehme ich meine Akustikgitarre und verziehe mich ins Musikzimmer.

Hattest Du vor 25 Jahren schon Berührungspunkte mit dem Thema Computer und IT?

Vor 25 Jahren habe ich meine erste Ausbildung abgeschlossen. Einen Computer hatte ich damals zwar, aber ich war 20 – da genossen andere Dinge im Leben Priorität. (lacht)

EBERTLANG ist spezialisiert auf IT-Infrastruktur-Software. Welches Betriebssystem arbeitet bei Dir zu Hause?

Ich bin ein Windows-Kind. Die erste Version im Einsatz war Windows 3.11. Nach der gefühlt ewig dauernden Installation mit 30 Disketten stürzte die Kiste immer mal wieder ab und man konnte von vorn beginnen. Heute sind die Maschinen glücklicherweise wesentlich stabiler und benutzerfreundlicher. Aber in Sachen Design und “Will-haben Faktor” liegen die Geräte aus Cupertino immer noch weit vorne.

Zum Abschluss: Beschreibe Dich in drei Worten!

Besonnen, kreativ, wissbegierig.

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