11 Fragen an: Stephen Chetcuti Bonavita

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Unter der Überschrift “11 Fragen an” präsentieren wir Ihnen Interviews mit interessanten Menschen aus der IT-Welt, stellen 11 außergewöhnliche Fragen und erhalten nicht selten noch ungewöhnlichere Antworten.

Heute: Stephen Chetcuti Bonavita, Co-Founder und Vice President Sales & Marketing bei Altaro.

Stephen Chetcuti Bonavita

Wenn Sie sich selbst interviewen sollten, was wäre die erste Frage, die Sie sich selber stellen würden?
Was hast du über die Jahre gelernt und befolgst du bis heute?

Und was wäre Ihre Antwort?
Es ist ziemlich klischeehaft, aber vor etwa 20 Jahren habe ich begonnen, jeweils die nächsten Jahre vorauszuplanen. Natürlich nicht im Detail, aber es hilft mir, mich auf das zu konzentrieren, was ich machen möchte und mich nicht ablenken zu lassen. Es gibt dieses Sprichwort: Es ist besser, 10 Kilometer in der Stunde zu gehen, dafür aber in die richtige Richtung, als 100 Kilometer ohne Ziel umherzuirren. Das ist ziemlich wahr!

Was glauben Sie ist die größte Errungenschaft, die wir dem Internet zu verdanken haben?
Videokonferenzen. Die Möglichkeit, überall auf der Welt meine Familie oder Kollegen sehen zu können als wären sie im Raum nebenan, begeistert mich immer wieder.

Nehmen wir an, H.G. Wells Zeitmaschine gäbe es wirklich. In welche Zeit würden Sie reisen und was würden Sie dort tun?
Die 70er, 80er und 90er waren eine wirklich lustige Zeit, besonders die Geburt lustiger Musik-Genres. Wäre es nicht verrückt, wieder in einer Zeit wie den 80ern zu leben, in der Schulterpolster total angesagt sind?

Nennen Sie drei Personen, mit denen Sie gern einmal zu Abend essen würden und verraten Sie uns, warum.
Da fallen mir nur zwei ein: Trevor Noah und Elon Musk. Trevor Noah, weil er die unterhaltsamste Person auf der Welt ist. Und bei Elon Musk sind es offensichtliche Gründe, wobei es vermutlich nicht wirklich spaßig wäre, wenn man bedenkt, dass er 100 Stunden pro Woche arbeitet.

Nennen Sie uns zwei Orte, die Sie vor Ihrem Tod (noch einmal) sehen möchten.
Zum einen die Südinsel Neuseelands – eine der schönsten Regionen, die ich jemals besucht habe. Bei einer einstündigen Autofahrt kann sich die Umgebung schlagartig verändern: von der Strandküste bis hin zum Berggletscher.
Zum anderen Japan. Das Land bietet eine beeindruckende Kultur, die den gegenseitigen Respekt als sehr wichtig erachtet. Außerdem gibt es dort leckere Nudelsuppe. (lacht)

Was wollten Sie werden, als Sie ein Kind waren?
Ein Wissenschaftler für die NASA oder ESA. Heute fühle ich mich am ehesten wie ein Wissenschaftler, wenn ich die Zutaten für ein Frucht-Pavlova vermische.

Was tun Sie, wenn Sie gerade nicht arbeiten?
Ich genieße die Zeit mit meiner Familie, besonders mit meinen zwei Töchtern. Die Älteste ist drei, während meine Jüngste ein Jahr alt ist. Oh, und ich versuche zu schlafen.

Nennen Sie uns zwei Titel von Ihrer aktuellen Playlist.
Meine Spotify-Playlisten sind im Moment “Deep House Relax” und “Acoustic Lounge”.

Ihr größter Fehler?
Der Verkauf meiner Anteile an Amazon, bevor sie durch die Decke gingen. Auch die Verwendung von zu viel Haargel, als ich noch jünger war – die Nebenwirkungen kamen erst 10 Jahre später…

Ihr abschließender Kommentar oder Ihr Lebensmotto?
Auch wieder ein Klischee: Das Leben ist kein Computerspiel, bei dem es darum geht, mehr Dinge zu sammeln als alle anderen. Wenn es ein Spiel wäre, ginge es darum, so viele gute Erfahrungen wie möglich zu machen. Wir alle vergessen das viel zu oft.

Das Interview führte Nadja Krug.

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