Backups per BackupAssist mit Datencontainern auf RDX und NAS

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Bare-Metal-Restores oder die Wiederherstellung einzelner Daten – mit Hilfe von Image-Backups sind beide Varianten kein Problem, weshalb diese Form der Datensicherung mit am häufigsten eingesetzt wird. Bei der Sicherung auf NAS- oder RDX-Laufwerken werden Image-Backups allerdings durch Windows limitiert. Abhilfe schaffen dann Datencontainer unter BackupAssist — eine der weltweit führenden Lösungen für Backups jeglicher Art.

BackupAssist Datencontainer

Wenn Sie Ihre Daten auf ein lokales oder externes Speichermedium sichern, schreibt Windows Ihre Sicherungshistorie zusätzlich mit auf den Datenträger. Dadurch können Sie auf jeden beliebigen Tag zurückgreifen, an dem ein Backup erstellt wurde, und die Daten zudem exakt so wiederherstellen, wie sie zu diesem Zeitpunkt existierten.

Bei NAS und RDX sieht es anders aus: Bei der Erstellung eines Backups auf einem NAS kann keine Sicherungshistorie erstellt werden, da der Windows-Dienst für das Erfassen von Snapshots (VSS) nicht feststellen kann, welche Daten sich gegenüber dem letzten Backup verändert haben. Erkennt Windows ein RDX-Laufwerk, komprimiert es die zu sichernden Daten, wodurch individuelle Einzeldateien nicht aus dem Backup wiederhergestellt werden können.

Was macht ein Datencontainer?

Ein Datencontainer in BackupAssist basiert auf einer Datenstruktur im Containerformat und umgeht die Einschränkungen unter NAS und RDX. Sie wählen ihn bei der Einrichtung des Backup-Jobs unter Angabe einer maximalen Größe aus.

Die daraus resultierenden Möglichkeiten:

Aufrechterhaltung der Backup-Historie:
Datencontainer überwinden die VSS-Limitierung durch Windows auf NAS, indem das Backup inklusive der VSS-Historie innerhalb eines Containers gespeichert und verwaltet wird – auch dann, wenn sich der Datencontainer an einem Ziel befindet, für das unter Windows Limitationen bestehen.

RDX granulare Restores: Durch die Nutzung eines Datencontainers identifiziert Windows das RDX-Ziel als ein lokales Laufwerk und komprimiert die Daten nicht – das erlaubt Ihnen die freie Wiederherstellung einzelner Dateien.

Portable Backups: Ab Windows 2008 R2 aufwärts besteht die Möglichkeit, vollständige Systemsicherungen auf andere Geräte zu kopieren. Allerdings kann nur das letzte Backup wiederhergestellt werden, da die Windows VSS-Informationen sowie die Backup-Historie bei der Verschiebung des Backups nicht mit übertragen werden. Wenn Sie stattdessen einen Datencontainer erstellt haben, können Sie diesen samt der darin enthaltenen VSS-Historie kopieren, was eine Wiederherstellung von allen inkrementellen Image-Backups möglich macht.

Backups mit Datencontainern unter BackupAssist erstellen

Zum Anlegen von Backups innerhalb eines Datencontainers sind nur wenige einfache Schritte nötig: Zum einen muss bei Auswahl des Zielmediums zusätzlich ein Häkchen zur Verwendung des Datencontainers gesetzt werden; zum anderen wird bei der Definition des Ziels festgelegt, wo der Container angelegt werden soll und welche Größe er dynamisch wachsend maximal annehmen darf. Nach einmaliger Einrichtung kann BackupAssist bei jedem weiteren Backup automatisch darauf zurückgreifen.

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