Krypto-Mining-Malware: So schützen Sie Ihre Kunden

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Bitcoins und andere Kryptowährungen tauchen inzwischen regelmäßig in den Nachrichten auf. Hieraus resultieren für Sie als IT-Profi zwangsläufig neue und zusätzliche Herausforderungen, denn neben dem grundsätzlichen Schutz vor Hardware-Ausfällen, Bedienungsfehlern und Ransomware sollten Sie die Systeme Ihrer Kunden jetzt auch vor neuester Krypto-Mining-Malware schützen.

Krypto-Mining-Malware

Gelangt die relativ neue Form der Krypto-Malware auf ein System, nimmt sie alle verfügbaren Ressourcen durch das sogenannte Cryptojacking in Beschlag und beginnt, Kryptowährungen zu generieren. Im Gegensatz zu Ransomware und Viren, die Daten unbrauchbar machen oder Geld erpressen, klingt das zunächst eher harmlos – es gibt allerdings Gründe dafür, dass Angreifer nicht ihre eigenen Maschinen nutzen, sondern die unbeteiligter Dritter.

Was ist Krypto-Mining-Malware?

Beim Krypto-Mining geht es darum, digitale Währungen durch das Lösen von mathematischen Gleichungen zu erzeugen. Diese Gleichungen sind äußerst komplex und deren Berechnung läuft in großen Mengen parallel ab, wodurch höchstmögliche Rechenleistungen erforderlich werden. Als Folge entstehen immer größere Krypto-Mining-Farmen, bei denen tausende Grafikkarten miteinander verbunden werden, um Währungen zu generieren. Der Preis dafür ist hoch: Es entstehen neben den Anschaffungskosten kostspielige Hardwaredefekte und immense Energiekosten. Genau deshalb lagern einige Krypto-Erzeuger ihre Farmen mit Hilfe von Malware auf Netzwerkumgebungen von Unternehmen und Privatpersonen aus – und das ohne deren Wissen!

Fällt Ihnen auf, dass der Server eines Kunden plötzlich vollständig ausgelastet oder signifikant langsamer geworden ist, kann dies ein Anzeichen für eine Infektion durch Krypto-Mining-Malware sein. Doch nicht nur Server sind betroffen; auch Desktop-PCs und Mobilgeräte werden zweckentfremdet und am Ende des Monats bezahlt der Betroffene teure Strom- und Ersatzteilrechnungen für die Produktion digitaler Währungen, von denen er selbst gar nichts hat.

Angriff auf altbekannten Wegen

Auch wenn die Form der Malware relativ neu ist, greift sie auf identischen Wegen wie bereits andere Schädlinge an: Der Zugriff auf Server erfolgt durch Schwachstellen – beispielsweise im Bereich des Social Engineering – und das Verleiten zum Anklicken schädlicher Links, aber auch durch den Missbrauch von Lücken in veralteter Software oder mit Brute-Force-Angriffen. Erfolgreiche Schutzvorkehrungen können durch den Einsatz von Firewalls und Anti-Malware-Software getroffen werden, auch eine regelmäßige Benutzerschulung sollte fester Bestandteil der Sicherheitsstrategie sein, um Angriffsflächen zu minimieren. Für den Katastrophenfall einer Infektion sollten Sie aber auch immer ausreichend Backups zur Hand haben, um eine schnelle Wiederherstellung einzelner Bereiche durchführen zu können und Sie sollten jederzeit in der Lage sein, einen vollständigen Bare-Metal-Restore performen zu können.

Backups erstellen und schützen

Um Ihre Kunden im Falle eines Krypto-Mining-Angriffs schnellstmöglich bei der Wiederherstellung zu unterstützen, empfehlen wir Ihnen eine unserer Backup-Lösungen – perfekt ausgerichtet auf Ihren Bedarf:

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