11 Fragen an: Mark Bermingham

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Unter der Überschrift “11 Fragen an” präsentieren wir Ihnen Interviews mit interessanten Menschen aus der IT-Welt, stellen 11 außergewöhnliche Fragen und erhalten nicht selten noch ungewöhnlichere Antworten.

Heute: Mark Bermingham, Vice President Worldwide Channels, Snoopwall, Inc.

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Mark Bermingham, Vice President Worldwide Channels bei SnoopWall

Wenn Sie sich selbst interviewen sollten, was wäre die erste Frage, die Sie sich selber stellen würden?
Was hat Sie dazu bewogen, im Bereich IT-Security zu arbeiten und wie schätzen Sie die Marktchancen von NetSHIELD ein?

Und was wäre Ihre Antwort?
Ich arbeite seit über 20 Jahren im Bereich IT-Networking und -Security. Basierend auf dem in dieser Zeit entstandenen Wissen habe ich mich für SnoopWall entschieden, denn aus meiner Sicht sind zu viele der heutigen IT-Lösungen auf den Bereich Breach Detection fokussiert. Dabei ist es vor allem die Breach Prevention, die immer mehr an Bedeutung gewinnt!

Genau hier setzt NetSHIELD an: Die Lösung bildet für mich das wichtige, fehlende Puzzleteil der heutigen Cyber-Security, weil es sich auf die Sicherung des Netzwerkinneren konzentriert. Die Schlüsselfunktion ist ein dynamisches Asset-Detection-System mit einer Block-Engine, die verhindert, dass unerwünschte oder unbekannte Geräte auf Unternehmensnetzwerke zugreifen können. Die Malware-, Ransomware- und Phishing-Engine ergänzen zudem bestehende Sicherheitsstrukturen und verhindern, dass bösartige Datenpakete auf Endpunkte zugreifen können. Außerdem bietet das Vulnerability-Management Unternehmen eine effiziente Möglichkeit, um sicherzustellen, dass alle Geräte den Nutzungsempfehlungen entsprechend betrieben und Anwendungen regelmäßig aktualisiert werden.

Was glauben Sie ist die größte Errungenschaft, die wir dem Internet zu verdanken haben?
Das Internet verbindet uns täglich mit riesigen Mengen sofortiger Informationen. Es stellt ein enormes Werkzeug dar, das nicht nur die Effizienz steigert, sondern auch Kommunikationswege, Projekte und Reaktionszeiten sowohl im geschäftlichen als auch im persönlichen Bereich beschleunigt.

Nehmen wir an, H. G. Wells Zeitmaschine gäbe es wirklich. In welche Zeit würden Sie reisen und was würden Sie dort tun?
Das ist eine schwierige Frage. Ich glaube, ich würde H.G. Wells treffen wollen, um ihn beim Bau seiner Zeitmaschine zu unterstützen. Ich würde mit ihm gerne das Potential von Zeitreisen besprechen. Antworten auf die großen Fragen der Geschichte zu suchen, wenn nicht sogar an solchen Ereignissen teilzunehmen, halte ich für überaus spannend. Es wäre auch interessant, die Zukunft bereits vorab zu erleben, um besser verstehen zu können, in welchen Bereichen wir uns weiterentwickeln.

Nennen Sie drei Personen, mit denen Sie gerne einmal zu Abend essen würden und verraten Sie uns, warum.
Nummer 1: Roger Staubach. Er ist mein Kindheitsidol, Navy-Veteran, ehemaliger Quarterback der Dallas Cowboys und heute ein sehr erfolgreicher Geschäftsmann.
Nummer 2: Bill Gates, um einige seiner frühen Kämpfe zu verstehen, mit denen er konfrontiert wurde, als er aus einer Idee ein globales Geschäft machte.
Nummer 3: Kate Beckinsale – von den Gründen dafür wäre meine Frau allerdings nicht begeistert, daher behalte ich diese lieber für mich. (lacht)

Nennen Sie uns drei Orte, die Sie vor Ihrem Tod (noch einmal) sehen möchten.
Ich würde gerne ein weiteres Mal Istanbul und zum ersten Mal Neuseeland und Irland besuchen, um dort beispielsweise mehr über meine irische Abstammung erfahren zu können.

Was wollten Sie werden, als Sie ein Kind waren?
Als ich Kind war, wollte ich – ganz unspektakulär – Tierarzt werden. Ich mag Tiere sehr und glaube, dass meine Kinder diese Leidenschaft von mir geerbt haben.

Was tun Sie, wenn sie gerade nicht arbeiten?
In meiner Freizeit habe ich drei Prioritäten: Die erste gilt meinen Kindern, mit denen ich möglichst viel Zeit verbringe und Vieles unternehme – unter ihnen befinden sich Tänzer und Piloten, müssen Sie wissen. (lacht) 
Zudem arbeite ich gerne an Heimwerkerprojekten und widme mich viel meiner Gesundheit.

Nennen Sie uns drei Titel von Ihrer aktuellen Playlist.
Ich höre mir täglich Pandora (Anm. der Red.: Internetradio) an, deshalb entwickelt sich meine Playlist ständig weiter. Ich mag gefühlvolle Titel wie New Soul von Nail Yaem und Jack Johnsons Banana Pancakes. Außerdem zählen Regina Spektor und ParsonField zu meinen Favoriten. Letztere ist eine kleine Band, die in der Nähe meiner Heimatstadt spielt – ich bin nämlich ein großer Fan von Live-Musik.

Ihr größter Fehler?
Dass ich mich nicht in umfangreicherem Maße darum bemüht habe, meine Träume zu verwirklichen. Ich wünschte auch, ich hätte nie mit dem Klavierspielen aufgehört.

Ihr anschließender Kommentar oder Ihr Lebensmotto?
Davon habe ich zwei:

  • „If you think you’re the smartest person in the room, you’re in the wrong room.“
  • „When in doubt do the right thing.“

Das Interview führte Nadja Krug.

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