11 Fragen an: Jim Tyer

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Unter der Überschrift “11 Fragen an” präsentieren wir Ihnen Interviews mit interessanten Menschen aus der IT-Welt.

Heute: Jim Tyer, EMEA Channel Director, AppRiver AG.

Jim Tyer, EMEA Channel Director, AppRiver AG

Wenn Sie sich selbst interviewen sollten, was wäre die erste Frage, die Sie sich stellen würden?
Wie konnten Sie als Amerikaner zum Spezialisten für die europäische IT-Distribution werden?

Und was wäre die Antwort?
Dank langjähriger Erfahrung. Bereits zu Beginn meiner Laufbahn lag mein Fokus auf dem internationalen und insbesondere dem europäischen Channel-Geschäft. Vor 15 Jahren zog ich dann nach Europa, um auch die räumliche Nähe zu meinen Geschäftskontakten herzustellen – und habe es nie bereut! Ich habe während all der Jahre viele Veränderungen im Channel beobachtet – einige gute und natürlich auch einige weniger gute. Das Beste ist aber: Ich habe die IT-Distribution nie so stark erlebt wie heute!

Was glauben Sie ist die größte Errungenschaft, die wir dem Internet zu verdanken haben?
Die direkte Kommunikation mit Menschen auf der ganzen Welt. Das ist für mich der größte Nutzen, den wir aus dem Internet ziehen – ob für die geschäftliche oder private Kommunikation. Wir können uns austauschen, Meetings abhalten, uns sogar sehen – und das alles ohne zeitliche Verzögerung.

Nehmen wir an, H. G. Wells Zeitmaschine gäbe es wirklich. In welche Zeit würden Sie reisen und was würden Sie dort tun?
Ich würde 50 Jahre in die Zukunft reisen. Es wäre fantastisch, herauszufinden wie sich Dinge verändert und Technologien weiterentwickelt haben. Zu erleben was sich in diesen 50 Jahren trotz des allgemeinen Fortschritts nicht geändert hat, wäre aber ebenso faszinierend.

Nennen Sie drei Personen, mit denen Sie gerne einmal zu Abend essen würden und verraten Sie uns, warum.
Leonardo da Vinci, Alan Turing und Thomas Jefferson. Diese drei würde ich gerne einmal kennenlernen. Mit ihrem unglaublichen Verstand wären sie sicher eine interessante Gesellschaft.

Nennen Sie uns drei Orte, die Sie vor Ihrem Tod (noch einmal) sehen möchten.
Uxmal (Maya-Ruinen), Machu Picchu, Angkor Wat

Was wollten Sie werden, als Sie ein Kind waren?
Pilot

Was tun Sie, wenn Sie gerade nicht arbeiten?
Ich bin im Fitnessstudio, gehe mit Freunden essen oder bin im Kino.

Nennen Sie uns drei Titel von Ihrer aktuellen Playlist.
Etta James – At Last, Sarah Vaughan – Black Coffee, Louis Armstrong – It’s a Wonderful World

Ihr größter Fehler?
Die Bedeutung von Software as a Service (SaaS) für die Software-Industrie nicht früher erkannt zu haben. Aber besser spät als nie! (lacht)

Ihr abschließender Kommentar oder Ihr Lebensmotto?
Ich versuche nach dem Motto „genieße jeden Tag in vollen Zügen, so als wäre es dein letzter“ zu leben. Leider gelingt mir das nicht immer, aber ich habe damit zumindest ein schönes Ziel für jeden einzelnen Tag.

Das Interview führte Anna Momberger.

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