11 Fragen an: Danny Reimer

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Unter der Überschrift “11 Fragen an” präsentieren wir Ihnen Interviews mit interessanten Menschen aus der IT-Welt.

Heute: Danny Reimer, CEO yourTIME Solutions GmbH, Hersteller von yourMAIL.

Danny Reimer

Danny Reimer, CEO yourTIME Solutions

Wenn Sie sich selbst interviewen sollten, welches wäre die erste Frage, die Sie sich stellen würden?
Was treibt Sie an?

Und was wäre die Antwort?
Ich arbeite leidenschaftlich gerne in der IT-Branche. Was mich jedoch stört, ist, dass viele IT-Lösungen noch immer viel zu komplex und unübersichtlich gestaltet sind. Dabei zeigen die Entwicklungen – wie z.B. der große Erfolg der mobilen Apps –, wie wichtig Benutzern einfach zu bedienende Lösungen sind. Ich habe während meiner langjährigen Tätigkeit als Unternehmensberater genau diesen Fehler immer wieder beobachtet. Irgendwann setzt sich das Gefühl durch, es anders machen zu wollen – das Ergebnis ist yourMAIL.

Was glauben Sie ist die größte Errungenschaft, die wir dem Internet zu verdanken haben?
In meinen Augen sind der globale Austausch und die Verfügbarkeit von Informationen über Länder- und Kulturgrenzen hinweg ganz entscheidend für eine friedliche Welt. Das daraus resultierende interkulturelle Verständnis führt uns näher zusammen.

Nehmen wir an, H. G. Wells Zeitmaschine gäbe es wirklich. In welche Zeit würden Sie reisen und was würden Sie dort tun?
Ich würde wahnsinnig gerne mal eine Herde Dinosaurier aus sicherem Abstand beobachten oder den Ägyptern beim Pyramidenbau über die Schulter schauen. Aber als Tech-Maniac fasziniert mich ein Gedanke: der Blick in die Zukunft! Wie schlagen wir Menschen uns in 100 Jahren? Werden wir zu einer technikorientierten Supergesellschaft wie in Star Trek oder gehen wir eher in einem Endzeit-Szenario unter, sodass alles von vorne beginnt?

Nennen Sie drei Personen, mit denen Sie gerne einmal zu Abend essen würden und verraten Sie uns, warum…
Steven Hawking, Douglas Adams und Andreas Eschbach.
Steven Hawking würde ich gerne all meine Fragen zu seinen Büchern stellen.
Douglas Adams ist so ziemlich der lustigste Mensch, der mir einfällt. Bücher wie „Per Anhalter durch die Galaxis“ haben mich einfach begeistert – auf jeder einzelnen Seite.
Zu guter letzt würde ich gerne einmal Andreas Eschbach kennenlernen, ein großartiger Science Fiction-Autor. Gleichzeitig ist er der einzige Mensch, mit dem ich den Job tauschen würde.

Nennen Sie uns drei Orte, die Sie vor Ihrem Tod (noch einmal) sehen möchten…
Die Nordlichter in Skandinavien, den Grand Canyon und die Iguazú Wasserfälle in Brasilien.

Was wollten Sie werden, als Sie ein Kind waren?
Da haben zwei Sachen hart miteinander konkurriert: Profi-Fußballer und Archäologe. Ich bin allerdings froh, dass beides nichts geworden ist. IT-Karrieren dauern meist länger und abends bin ich lieber Zuhause als mit einer Bürste durch die Savanne zu robben.

Was tun Sie, wenn Sie gerade nicht arbeiten?
Ich nehme mir Zeit für meine Hobbies: meine Familie, das Golfen, Fußballspielen, Radtouren durch Berlin, den Modellflug und das Kochen.

Nennen Sie uns drei Titel von Ihrer aktuellen Playlist…
Gerade habe ich den historischen Tango entdeckt und höre sehr gerne Carlos Gardel. Ansonsten ist meine Playlist gefüllt mit Jazz Fusion, Lounge Sounds und Bossa Nova zum Entspannen.

Ihr größter Fehler?
Hätte ich mal Aktien von Apple gekauft! (lacht)

Ihr abschließender Kommentar oder Ihr Lebensmotto?
Ein guter Freund sagte mir vor kurzem: „Am Ende wird alles gut. Und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende.“

Das Interview führte Nadja Krug.

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