11 Fragen an: Kevin Beatty

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Unter der Überschrift “11 Fragen an” präsentieren wir Ihnen Interviews mit interessanten Menschen aus der IT-Welt.

Heute: Kevin Beatty, VP Marketing & Business Development bei Alt-N Technologies, dem Hersteller von MDaemon.

Wenn Sie sich selbst interviewen sollten, welches wäre die erste Frage, die Sie sich stellen würden?
Was motiviert Dich?

Und was wäre die Antwort?
Auf der persönlichen Ebene motivieren mich meine Familie und Freunde. Ich bin der älteste von vier Brüdern und habe schon immer gerne anderen geholfen und ihnen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Im professionellen Bereich motiviert mich meine „Berufs-Familie“. Ich mag es, mein Team und meine Kollegen zu beraten und zu unterstützen. Witzigerweise habe ich mich schon immer für Berufe interessiert, bei denen man anderen hilft, wie zum Beispiel die Medizin, aber auch meine jetzige Position erlaubt es mir immer wieder, Hilfestellungen zu geben, sei es gegenüber Angestellten, Kunden oder Kollegen.

Was glauben Sie ist die größte Errungenschaft, die wir dem Internet zu verdanken haben?
Da werde ich ein wenig philosophisch. Ohne Zweifel hat das Internet die globale Kommunikation erweitert. Ich erinnere mich häufig an einen von mir belegten Collegekurs zum Thema „Übergreifende kulturelle Kommunikation“, wo ich zum ersten Mal vom Gaia-Prinzip hörte. Diese Hypothese besagt, dass die Erde ein riesiger Organismus ist, deren Wälder als Lungen fungieren, das Wasser als Arterien, etc. Die Menschen wiederum stellen die Hirnneuronen dar. Je mehr von ihnen miteinander verbunden sind, desto höher ist das gedankliche Level. Aus meiner Sicht hat das Internet mehr Menschen als jemals zuvor miteinander verbunden. Mit Plattformen wie Twitter und Facebook sind gute Dinge entstanden, um unser Leben wesentlich zu verbessern.

Nehmen wir an, H. G. Wells Zeitmaschine gäbe es wirklich. In welche Zeit würden Sie reisen und was würden Sie dort tun?
Wow, das ist eine gute Frage. Ich denke, jede Generation möchte zurück in die Geschichte schauen und glaubt, dass es dort aufregender war und es weniger Probleme gab als heute. Aber wenn ich alleine an all die Innovationen im Gesundheits- und Technologiebereich denke, die ich bereits miterleben durfte, kann ich es mir kaum vorstellen, in der Vergangenheit leben zu wollen. Wenn ich mir allerdings eine Zeit aussuchen müsste, in die ich reisen möchte, wären es vielleicht die frühen 1950er Jahre in Großbritannien oder den USA wo ich mir eine Band suchen würde, um für die nächsten 50 Jahre Rock’n’Roll zu spielen!

Nennen Sie drei Personen, mit denen Sie gerne einmal zu Abend essen würden und verraten Sie uns warum…
Dave Grohl (Sänger der Foo Fighters), weil er meinen Traum vom Ex-Drummer, aus dem der Lead-Sänger einer großartigen Rock-Band wurde, lebt.
Mahatma Gandhi, weil er unglaublich viel bewegt hat.
Bill Clinton, weil es faszinierend ist, ihm zuzuhören.

Nennen Sie uns drei Orte, die Sie vor Ihrem Tod (noch einmal) sehen möchten.
Irgendwo in Deutschland – ich fand es dort bisher überall schön, aber es gibt noch so viel mehr zu sehen!
Den gesamten U.S.-Westküsten-Highway – einer der landschaftlich schönsten Routen, die ich je gefahren bin und der Ozean hat eine ganz eigene Magie.
Die Pyramiden wegen des Zeitalters und der unglaublichen architektonischen Herausforderung, die sie darstellten.

Was wollten Sie werden, als Sie ein Kind waren?
Ein professioneller Musiker, Künstler oder Schauspieler – irgendetwas kreatives.

Was tun Sie, wenn Sie gerade nicht arbeiten?
Ich verbringe Zeit mit meiner Familie und schaue Filme.

Nennen Sie uns drei Titel von Ihrer aktuellen Playlist…
Pretender (Foo Fighters), You Should Be Dancing (Bee Gees) und Live Like You Were Dying (Tim McGraw).

Ihr größter Fehler?
Hmm… vielleicht zu oft auf andere zu hören und nicht genug Risiken einzugehen.

Ihr abschließender Kommentar oder Ihr Lebensmotto?
An der Wand in meinem Büro hängt ein Zitat von Forest Witcraft: “In 100 Jahren spielt es keine Rolle, wie hoch mein Bankguthaben war, in welchem Haus ich gelebt habe oder welches Auto ich gefahren bin, aber die Welt könnte eine andere geworden sein, weil ich im Leben eines Kindes eine wichtige Rolle gespielt habe.“ Und ich würde diese Aussage ausdehnen auf „weil ich im Leben eines anderen Menschen eine wichtige Rolle gespielt habe“.

Das Interview führte Nadja Krug.

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