Die teuerste Software schützt am schlechtesten

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Längst nicht jedes Schutzprogramm bewahrt den PC auch wirklich gut vor Viren, Würmern, Trojanern und anderen Bedrohungen aus dem Internet. Das zeigt ein Test von 13 Internetsicherheitspaketen und drei kostenlosen Virenschutzprogrammen, den die Stiftung Warentest in der April-Ausgabe ihrer Zeitschrift test veröffentlicht hat.

Auf die Probe gestellt wurden die Programme unter anderem mit 1.500 aktuellen digitalen Schädlingen. Ärgerlich: Das mit 70 Euro pro Jahr teuerste Programm im Test, CA Internet Security Suite Plus 2009, bot nur knapp „ausreichenden“ Virenschutz und war auch in den Punkten Handhabung und Rechnerbelastung das Schlusslicht. Überzeugen konnte hingegen der 30 Euro teure Testsieger G Data Internet Security 2009 – das einzige Programm mit „sehr gutem“ Schädlingsschutz. „Gut“ geschützt ist man aber auch mit dem kostenlosen Virenscanner Avast! Antivirus 4.8 Home Edition.

Im Gegensatz zu den Kaufprogrammen haben die Gratis-Virenschutzprogramme keine Firewall eingebaut, die den Rechner zusätzlich gegen Angriffe von außen schützt. Außerdem sind viele der kostenpflichtigen Programmpakete mit Zusatzfunktionen wie einem Spam-Filter gegen Massenmails, Kinderschutzfunktionen oder einem Rettungsmedium ausgestattet.

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