Archiv der Kategorie ‘Laut gedacht’

07.04.2014 | Schlagwörter: , , , , , , , ,
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Wie war Ihr letzter Urlaub? Haben Sie abschalten können? Mal nicht auf Ihr Smartphone geschaut, Ihre Inbox gecheckt oder Facebook besucht? Nein? Nicht schlimm, damit sind Sie nicht allein – nur die Wenigsten können heutzutage richtig entspannen und ihren persönlichen Internet-Stecker ziehen. Schließlich könnten wir ja etwas verpassen; einen Tweet, eine neue Homepage, eine wichtige Nachricht. Wir leben nur noch in Echtzeit, auf der Überholspur – immer mehr, immer up-to-date, immer online.

Wie so oft an dieser Stelle auch diesmal der Hinweis: Jetzt kommt kein Abgesang auf die moderne Technik und kein Fatalismus des Internets. Es ist toll, es macht Spaß und bietet so unendlich viele Vorteile! Es beschleunigt unser Leben aber auch so sehr, dass wir oftmals Schwierigkeiten haben, noch mitzukommen – ein Blick auf diese Seite zeigt auf faszinierende und bedrückende Art zugleich, wie schnell. Klick, klick, klick – keine Sekunde ohne 1.000 neue Tweets, hunderte neue Homepages, hunderttausend verschickte E-Mails. So sieht der tägliche Wahnsinn aus, ob wir wollen oder nicht. Das Internet ist quasi das Perpetuum Mobile der Neuzeit – unaufhaltsam, sich selbst nährend wie ein Schwarzes Loch.

Das World Wide Web und die damit einhergehende Technologisierung unseres Lebens ist Fakt, deshalb müssen wir uns eigentlich nur überlegen, wie es sich am besten mit ihm lebt – ohne kalten Schweiß auf der Stirn, nur weil wir mal kurz offline sind. Wie ein Paradoxon erscheint es da, dass ausgerechnet das Internet eine Seite zur Entschleunigung bereitstellt.

Wenn Sie das Gefühl von innerer Unruhe kennen, schauen Sie doch mal hier vorbei und machen mal zwei Minuten nichts…

14.01.2014 | Schlagwörter: , , , , , , , , ,
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Es waren schon immer die Sonderlinge, die Belächelten und für verrückt Erklärten, die mit ihren Visionen und ihrem unerschütterlichen Ehrgeiz Meilensteine in der technischen Evolution setzten. Leonardo da Vinci oder die Gebrüder Wright zum Beispiel, Bill Gates oder Steve Jobs – die Liste ließe sich beliebig lang fortsetzen. So unterschiedlich diese Persönlichkeiten auch sein mögen, eines haben sie gemein: Sie alle hatten oder haben Visionen davon, wie die Welt durch ihre Arbeit verändert werden kann.

Elon Musk ist so ein Typ. Er schuf mit angeblich nur 2.000 Dollar in der Tasche einen der größten Internetdienstanbieter, träumte danach von der Marktführerschaft im Bau von Elektroautos und schickt sich seit einiger Zeit an, mit SpaceX den Weltraum zu erobern. Große Veränderungen schafft man eben nur mit großen Zielen, anders könnte man seine Vision des Hyperloops nicht erklären. Ob Neid oder Ungläubigkeit – natürlich wird auch Elon Musk von einigen belächelt. Aber, und das ist gut so, der Ehrgeiz dieser Menschen ist größer als das Misstrauen anderer und so treiben sie die Entwicklung voran, bescheren uns tolle Erfindungen oder machen uns das Leben einfach einfacher.

Was Pioniere auszeichnet, ist das Gespür für den Status quo von morgen.

Auch wir bei EBERTLANG bezeichnen uns gerne als Early Adopter, als Vorreiter und Impulsgeber – und ja, in unserem Portfolio befinden und befanden sich schon immer Lösungen, die ihrer Zeit voraus waren. Als Beispiel sei nur LabTech genannt – Automatisierung von IT-Services wird einer der großen Trends 2014 sein. Auch WinGate war damals, zu einer Zeit, in der Internetzugang und -verwaltung noch keine Rolle in der Unternehmenskultur spielten, eine solche Vorreiter-Lösung.

Seiner Zeit voraus zu sein, nicht den anderen nacheifern – das zeichnet uns aus. Deshalb sind wir, ähnlich einem Trüffelschwein, ständig auf der Suche nach genau diesen, dem Trend vorauseilenden Lösungen und werden so auch in Zukunft für die eine oder andere Überraschung gut sein. Garantiert.

18.11.2013 | Schlagwörter: , , , , , ,
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Das deutsch-amerikanische Verhältnis hat schon viele Höhen und Tiefen durchlebt – es hat den KGB und die Stasi, Saddam Hussein und die britischen Bedenken gegenüber einer deutschen Wiedervereinigung überstanden, und doch knirscht derzeit so viel Sand im Getriebe wie niemals zuvor. Und das nur, weil ein ehemaliger Geheimdienstmitarbeiter sein Gewissen hinterfragt hat. Nun könnte man meinen, was interessiert mich dieser diplomatische Schnupfen? Sehr viel, da diese Enthüllungen zeigen, wie leicht Daten abgefangen, ausgewertet und verwendet werden können, ohne dass wir uns dessen bewusst sind.

Die großen Player sammeln schon sehr lange unsere Daten, erstellen Profile über Kauf- oder Nutzungsverhalten, um uns so noch besser und noch gezielter ihre Produkte schmackhaft zu machen. Gut, das ist kein Beinbruch, schießlich haben im besten Fall beide Seiten etwas davon. Was aber, wenn wichtige Unternehmensdaten davon betroffen sind? Mark Semmler, bekannter Ex-Hacker, hat auf unserem diesjährigen Partnertag eindrucksvoll demonstriert, wie leicht ein jeder an sensible, persönliche und vertrauliche Daten kommen kann, die nur unzureichend gesichert sind.

Dass wir alle, die wir uns im weltweiten Netz bewegen, diesem potentiellen Risiko ausgesetzt sind, ist keine neue Erkenntnis. Was aber tun, um mehr Sicherheit zu schaffen? Stecker ziehen und offline leben? Lieber nicht, schließlich haben wir uns an all die Bequemlichkeiten und Vorzüge des Internets schon zu sehr gewöhnt. Kleiner Tipp am Rande: Der Sicherheit wegen sollte man eventuell auf chinesische Bügeleisen verzichten. Viel wichtiger, um der Sache wieder den nötigen Ernst zu verleihen, wäre es jedoch, seine Firewall zu aktivieren und so den Zugriff von außen deutlich zu erschweren. (Wenn Sie jetzt lachen, so ist ein Vortrag von Mark Semmler sehr empfehlenswert.) Sinnvoll ist auch, bei der eingesetzten Sicherheitssoftware auf ein deutsches Unternehmen zu setzen, das nicht dem Patriot Act unterliegt, wie wir in diesem Artikel bereits angemerkt haben.

Wer seine Daten vor dem Zugriff anderer schützen und sie dennoch in der Cloud speichern möchte, sollte auf europäische Anbieter bzw. Server setzen. Firmendaten sollten außerdem immer zusätzlich verschlüsselt übertragen werden. Die jüngst bekannt gewordenen Enthüllungen über die NSA sind also kein Anlass für einen grundsätzlichen Verzicht auf die Cloud oder IT-Dienstleistungen, vielmehr sind sie ein Appell an die Weitsicht aller Verantwortlichen beim Thema Datensicherheit. Das Gleiche gilt übrigens für die Herren Diplomaten…

21.08.2013 | Schlagwörter: , , , , , , , , , ,
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Erinnern Sie sich noch an den “Replikator” aus der Serie Star Trek? Auf Kommando verwandelte er Materie zu allem Erdenklichen – eine Utopie, die heute, dem 3D-Drucker sei dank, fast Realität ist. Vieles, was uns damals als Science Fiction verkauft wurde, hat inzwischen Einzug in unser alltägliches Leben gefunden. Stellt sich also die Frage, wie die zukünftige Realität aussieht oder ganz einfach: Welche Hirngespinste sind in zehn Jahren Wirklichkeit?

Keine Angst, wir bemühen jetzt weder Krake Paul noch das Orakel von Delphi – aber aufgrund der rapiden Entwicklung der letzten Jahre im Bereich IT, Software und Technik ist die Frage, was uns in den kommenden Jahren erwartet, mehr als interessant. Den Studien von Gartner, IDC und vielen anderen, die Big Data, Cloud und Mobility als Zukunftstrend vorhersagen, soll an dieser Stelle einmal keine Beachtung geschenkt werden. Interessanter ist doch die Vorstellung davon, wie unser Arbeitsplatz oder das alltägliche Leben in fünf oder zehn Jahren dank neuer technischer Errungenschaften aussehen wird.

Man muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass die Augmented Reality Einzug in unser Leben halten wird. Die Verschmelzung der realen mit der virtuellen Welt wird dabei nicht nur im privaten Bereich ihre Spuren hinterlassen. Ob Datenbrille oder virtuelle Betriebshandbücher, Analysehilfe für Techniker oder selbstfahrende Autos – viele weitere Möglichkeiten der Augmented Reality sind momentan noch gar nicht zu erahnen.

Das Projekt Muse zum Beispiel zeigt eine mögliche Entwicklung auf: die gedankliche Fernsteuerung von Anwendungen. Die klassische Arbeit mit Computern und Software wie wir sie heute noch praktizieren, scheint in naher Zukunft ihr Zeitliches zu segnen. Gesten- und Sprachsteuerung, mobile Arbeitsplätze oder das papierlose Büro sind heute schon Bestandteile unserer Lebens- und Arbeitswelt. Und wer weiß, in zehn Jahren würde dieser Artikel wahrscheinlich ohne Tastatur, allein mithilfe meiner Gedanken geschrieben und veröffentlicht. Eine durchaus interessante Vorstellung, solange man seine Gedanken noch beherrschen kann…

 

18.07.2013 | Schlagwörter: , , , , , ,
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Auch nach über dreißig Jahren ist die gute alte E-Mail unser täglicher Begleiter – ob privat oder beruflich. Erleichtert hat sie unsere Arbeitswelt, so viel steht fest. Ob Rechnung, Auf- oder Vertrag – alles binnen weniger Sekunden verschickt und in kürzester Zeit bearbeitet. Aktions- und Reaktionszeiten haben sich in den letzten drei Dekaden um ein Vielfaches erhöht, doch hat sich damit auch die Produktivität gesteigert? Das wäre logische Konsequenz.

Glaubt man jüngsten Untersuchungen, ist die E-Mail mehr Fluch als Segen oder besser gesagt, mehr Zeitfresser denn -sparer. Denn was eigentlich als kommunikative Revolution begann, lässt uns heute keine Ruhe: So lassen sich laut dieser Studie von Apex Performance viele Mitarbeiter vom E-Mail-Empfang massiv ablenken, 70 Prozent der Befragten erhalten mindestens 21 E-Mails am Tag – hört sich im ersten Moment wenig an. Bedenkt man jedoch, dass mindestens 21 E-Mails gelesen und eventuell beantwortet werden müssen, summiert sich das Ganze bereits. Hinzu kommt außerdem die Zeit, die man braucht, um sich wieder der eigentlichen Sache mit voller Konzentration zu widmen. Eine Untersuchung von Eric Horvitz bei Microsoft ergab einen Durchschnittswert von 15 Minuten – viel Zeit also, die wir jeden Arbeitstag verlieren.

E-Mail-Kommunikation beschleunigt viele Arbeits- und Entscheidungsprozesse und nimmt uns gleichzeitig wichtige Zeit. Und noch schlimmer: E-Mail-Kommunikation stresst uns – eine Tragik der modernen Arbeitswelt. Was tun gegen Zeitverlust und Gesundheitsgefährdung? Einfache Tipps wie das Deaktivieren von Benachrichtigungen über neue E-Mails mögen oberflächlich helfen,  bekämpfen aber das Symptom nicht. Hier muss die Frage eher lauten: Wie kann ich meine E-Mail-Bearbeitung sinnvoll organisieren?

Wir hätten da einen Tipp: Schauen Sie doch mal auf www.ebertlang.com/yourmail vorbei. Wir sind überzeugt, dass das der beste, einfachste und schnellste Weg zu einem sinnvollen E-Mail-Management ist.

18.06.2013 | Schlagwörter: , , , ,
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Vieles, was für Unternehmen steuerrechtlich relevant ist, wird heutzutage auf dem elektronischen Weg verschickt und empfangen. Eigentlich nicht schlecht – das spart Papier und schont den Regenwald. Doch auch elektronisch empfangene Dokumente müssen, sofern steuerrechtlich bedeutend, gesetzeskonform aufbewahrt und bei Bedarf zur Verfügung gestellt werden. Und genau das stellt viele Unternehmen bzw. Firmeninhaber vor Probleme. Denn werden diese Dokumente nicht originalgetreu und vor allem lesbar archiviert, droht Ärger mit dem Finanzamt.

Grundsätzlich müssen alle digitalen Buchungsbelege in ihrer ursprünglichen Form aufbewahrt werden und jederzeit lesbar sowie digital verfügbar sein. Doch da diese Belege auch noch in zehn Jahren zur Verfügung stehen müssen, stellt sich die Frage, auf welchem Medium gesichert werden soll. Denn was heute hightech ist, kann in zehn Jahren bereits ein Museumsstück sein – oder besitzen Sie noch ein Diskettenlaufwerk?

Nun könnte man sagen – Speichermedium? Warum gibt es die Cloud? Gleiches Problem: Wissen Sie, ob es Ihren Cloud-Anbieter in zehn Jahren noch gibt? Auf der sicheren Seite ist man, wenn man die sensiblen Daten in gängigen Formaten speichert und am besten auf zwei unterschiedliche Medien sichert – so kann zumindest das Risiko auf ein Minimum reduziert werden. Und für eine rechtssichere E-Mail-Archivierung bietet sich beispielsweise eine Archivierungslösung wie MailStore Server an. Denn nur mit einer zertifizierten Archivierungslösung sind Sie auf der absolut sicheren Seite.

03.04.2013 | Schlagwörter: , , ,
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Es ist noch gar nicht so lange her, da war das hektische Klicken des Joysticks fester tonaler Bestandteil vieler Kinder- und Jugendzimmer. Die vertrauten Geräusche des schwarz-roten Spaßknüppels sind längst verhallt – inzwischen sind wir alle zu “Wischern” geworden, dem Smartphone sei Dank. Geht es nach Google, dem Quasi-Monopolisten unter den allwissenden Suchmaschinen, so wird dieser noch recht junge Trend der Daumen-Motorik schon bald wieder der Vergangenheit angehören: Das Projekt “Google Glass” soll die nächste Evolutionsstufe moderner Kommunikation werden und die Verschmelzung der realen mit der virtuellen Umgebung vorantreiben.

Wie das funktioniert? Ein Minicomputer und ein kleines Display, angebracht an einem Brillengestell, reichen, um per Sprachbefehl Fotos zu schießen, E-Mails zu senden, Informationen zu Gesehenem abzurufen uvm.

Wird Google Glass für die Masse erst einmal erschwinglich, so laufen wir also in naher Zukunft wie Cyborgs durch die Gegend, scannen unsere Umwelt und laden Informationen, Fotos oder Videos sofort ins Internet. Eng verknüpft mit sämtlichen Google-Diensten verleiht uns das “Auge” eine ungeahnte Omniszienz und -potenz. So will es uns Google zumindest weismachen – denn ein profitorientiertes Unternehmen handelt, wer hätte es gedacht, nicht aus Nächstenliebe. Der Suchmaschinengigant erhielte mit Google Glass eine ebenfalls unvorstellbare Fülle an Informationen geliefert. Und dass personenbezogene Daten über den unternehmerischen Erfolg mehr denn je entscheiden, ist unbestritten.

Der Ausblick durch Google Glass scheint für uns Nutzer mehr als verlockend, könnte er unser Leben doch um ein Vielfaches vereinfachen. So schön die Aussichten auch sind, die Kehrseite der Medaille liegt auf der Hand: Die oftmals gescholtenen Datenschützer geben nicht ganz zu unrecht ihre Bedenken kund, dass Google Glass gegen das Persönlichkeitsrecht verstoße. Nicht nur, dass gemachte Schnappschüsse auf Googles Servern landen, mithilfe von immer besserer Gesichtserkennung würden aus anonymen Passanten erkennbare Personen – datenschutzrechtlich sicherlich mehr als bedenklich. Aber Datenschützer konnten bisher Facebook nichts anhaben, die fragwürdigen AGB von Apple nicht verhindern, und auch Google Streetview verursachte zunächst eine Welle der Empörung, was den Erfolg des Projekts aber nicht verhinderte.

Und so wird auch Google Glass – eventuell mit bestimmten Einschränkungen versehen – seinen Weg zu uns Konsumenten finden und die erweiterte Realität in unser Leben bringen. Stellt sich eigentlich nur noch die Frage, ob wir für Augmented Reality dieses Ausmaßes bereit sind. Denn eigentlich entscheiden doch die Bilder in unserem Kopf und nicht die auf irgendwelchen Servern in Berkely County.

27.12.2012 | Schlagwörter: , , ,
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Bald hat sie es wieder geschafft – Mutter Erde biegt auf die Zielgerade der Sonnenumrundung. Darauf ist Verlass, das ist gut, das beruhigt. Zeit, um ein wenig zu sinnieren. Was war, was kommt? Nun, wir durften auch 2012 wieder einiges dazulernen, so zum Beispiel von Herrn Spitzer dass unsere Kinder durch Internet- und Spielekonsum verdummen oder dass der Umzug in die Wolken auch in diesem Jahr eines der Trendthemen war. Alles in allem viel Lärm um fast nichts.

Und 2013? Werden wir lernen, dass die Cloud der Trend des Jahres ist, Big Data aber auch, und dass unsere Kinder, wer hätte es gedacht, nicht dement, dafür genauso wissbegierig sind.

Definitiv ein Trend des kommenden Jahres wird das „Internet der Dinge“ sein. IPv6 sei Dank, werden demnächst alle elektronischen Geräte miteinander kommunizieren, Daten austauschen und voneinander lernen können. Das Internet ist dann nicht mehr nur ein abstrakter, virtueller Ort. Das Internet ist damit allgegenwärtig, umgibt uns und wird ein Teil unseres Lebens. Herr Spitzer bekommt angesichts dieser Vorstellung wohl eher Magengeschwüre.

Internet der DingeDie Möglichkeiten, die sich aus dem Internet der Dinge ergeben sind faszinierend und angsteinflößend zugleich. Intelligente Logistik, selbstlernende Kühlschränke, die anhand von Essgewohnheiten Einkäufe online erledigen und Menüvorschläge unterbreiten, Screening des Gesundheitszustands mit Echtzeitübertragung zum Hausarzt – dies ist nur ein Bruchteil der bereits gesponnenen Ideen. Was noch alles kommen mag, liegt derzeit wohl jenseits durchschnittlicher Vorstellungskraft. Und wie sollte es anders sein: Skeptiker und Datenschützer blasen schon jetzt die Fanfaren der Apokalypse. Ja, die Datenflut wird damit noch einmal gigantisch steigen. Schätzungen von IDC gehen von 40 Zettabyte bis 2020 aus. Zum Vergleich: 2012 lag das Datenaufkommen bei 2,8 Zettabyte. Und ja, natürlich muss auf die Sicherheit von sensiblen Daten in Zukunft umso mehr geachtet werden.

Wichtiger scheint doch aber die Frage: Wollen wir überhaupt durch intelligente Maschinen fremdbestimmt durchs Leben gehen?

Wenn bereits das Messen von Hirnströmen via Smartphone angedacht und nur noch die Frage nach der adäquaten Datenverarbeitung und -auswertung geklärt werden muss, ist Orwells Welt nicht mehr fern. Keine Frage, das Internet hat unser Leben vereinfacht, das Internet der Dinge wird es noch einmal um ein Vielfaches vereinfachen, aber die automatisierte Offenbarung der Gefühlslage via Facebook und Twitter? Oder wollen Sie wissen, ob Ihr Gegenüber Sie gerade anlügt?

Wissen ist Macht, nichts wissen macht nichts und manchmal ist weniger Wissen mehr.

30.07.2012 | Schlagwörter: , , , , , ,
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Gastkommentar unseres Geschäftsführers Steffen Ebert in der Computer Reseller News

Steffen Ebert, CEO EBERTLANG

Die wirtschaftliche Lage in vielen Ländern ist derzeit kritisch, der Euro wackelt und die Finanzmärkte sind in Aufruhr. Düstere Aussichten, sollte man meinen. Nicht so für die IT-Branche, insbesondere die Software-Industrie: Sie kann optimistisch in die Zukunft blicken.

Nach guten Geschäften in 2011 ist auch das laufende Jahr von Wachstum und neuen Investitionen geprägt. 10.000 neue Jobs, Dreiviertel aller IT-Unternehmen erwarten ein Umsatzplus, so die Prognose vom Bitkom. Während allerdings PC-Hersteller derzeit mit widrigen Bedingungen zu kämpfen haben und über schleppenden Absatz klagen, geht es den Herstellern und Dienstleistern aus dem Softwarebereich weiter sehr gut. Die mittelständischen Softwarehersteller und Dienstleister partizipieren von einer guten bis sehr guten Auftragslage.

Die ITK-Branche legt in diesem Jahr voraussichtlich um 1,6 Prozent auf rund 151 Milliarden Euro zu, so die Schätzung des Bitkom. Und auch weltweit sind die Aussichten stabil. Gartner zufolge wird der weltweite IT-Umsatz auf über 3,6 Billionen US-Dollar steigen. Themen wie Datensicherheit oder Managed Services stellen auch in Zukunft eine gute Basis für Wachstum und Stabilität dar.

Als Distributor für Infrastruktursoftware können wir bei EBERTLANG diese Stimmungslage nur bestätigen. Insbesondere SMBs erhöhen derzeit ihre IT-Investitionen. Für uns also kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Im Gegenteil. Wer innovativ ist, proaktiv die Wünsche der Kunden einbezieht und die eigene Arbeit stets auf den Prüfstand stellt, sorgt für volle Auftragsbücher und dafür, dass IT-Branche weiterhin der Motor und Initiator für wirtschaftliches Wachstum bleiben wird.

11.05.2012 | Schlagwörter: , , , , , , , ,
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Freiheit ist ein hohes Gut, das wissen wir spätestens seit dem Humanismus, der Aufklärung und der Französischen Revolution. Die freie Entfaltung der Persönlichkeit ist nicht umsonst vitaler Bestandteil unserer Verfassung, und das ist auch gut so – schließlich wurde sie über Jahrhunderte hinweg erkämpft. Und so können wir heutzutage wohnen, heiraten und sagen, wo, wen und was wir wollen.

Diese Freiheit spiegelt sich unter anderem auch im Internet mit seinen schier unerschöpflichen Möglichkeiten der Wissensverbreitung, Echtzeit-Kommunikation und weltweiten Willensbildung wider, man denke bloß an die unterstützende Wirkung des WWW bei den Revolutionen in Tunesien oder Ägypten.

Voltaire, John Locke oder Jean-Jaques Rousseau würden ob dieser Möglichkeiten wohl erblassen, doch hat die frieden- und freiheitsstiftende Wirkung des Internets auch ihre Schattenseiten. Sie suggeriert den Nutzern das Gefühl, dass im weltweiten Netz nicht nur die Meinung, sondern auch geistiges Eigentum frei und vor allem kostenlos verfügbar sei.

Beispiele dafür finden sich zu Hauf, kino.to, megaupload oder The Pirate Bay sind nur einige wenige Beispiele für die Alles-umsonst-Mentalität. Das Dilemma der kostenlosen Verbreitung geistigen Eigentums macht aber nicht nur der Film- und Musikindustrie zu schaffen, gleiches gilt auch für Softwareentwickler. Der Respekt vor der Schaffensleistung anderer scheint in Auflösung, und die Argumente, die für die kostenfreie Verbreitung ins Feld geführt werden, sind hanebüchen bis absurd.

Die kostenlose Bereitstellung von urheberrechtlich geschützten Gütern sollte den Freiheitsbefürwortern alleine deshalb sauer aufstoßen, da sie die Persönlichkeit anderer beschneidet, und damit den eigentlichen Gedanken des freien Internets konterkariert.

Das Internet macht uns freier, doch ist der Inhalt nicht immer frei!